Angeschossene Kater im Soester Westen bekommen jetzt GPS-Sender

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Hausarrest: Henry und sein Kater-Kumpel Percy dürfen zurzeit nicht durchs Viertel laufen.

Soest – Die gute Nachricht: Henry und Percy, den beiden Katern im Soester Westen, auf die ein Unbekannter geschossen hat, geht es gut. Allein: Die beiden haben gerade Hausarrest wegen ihrer Verletzungen und aus Sorge vor weiteren Zwischenfällen.

Halterin Sabine Lehnert unternimmt gerade eine Menge, um dem Schützen auf die Schliche zu kommen. Sie hat Steckbriefe gedruckt, klebt sie an die Laternen im Nibelungen-Viertel zwischen Kaufland und Klinikum, wirft sie in die Briefkästen der Nachbarschaft und hat 500 Euro ausgelobt für Hinweise auf den Tierquäler. 

Das Geld, so sagt Lehnert, habe eine Soesterin gegeben, die Tiere mag und der solche Machenschaften wie das Diabolo-Schießen auf Kater einfach nur zuwider sind. 

Auf anständige Menschen setzt auch die Soester Polizei. „Wir hoffen auf die Öffentlichkeitswirkung“, sagt ihr Sprecher Holger Rehbock. „Die meisten Menschen stehen auf so etwas nicht; wenn also einer mitkriegt, dass jemand auf ein Tier schießt, dürfte er sich an die Polizei wenden.“

Bislang aber ist noch kein Hinweis nach den beiden Strafanträgen eingegangen. Und ohne solche Hinweise sieht Rehbock keinen Ansatz für Ermittlungen. 

Damit Percy und Henry künftig geschützt und sich der Täter einen dritten Anschlag besser zweimal überlegt, will Sabine Lehnert ihre beiden Kater jetzt mit GPS-Sendern ausstatten. Damit ließe sich zurückverfolgen, wo die Kater unterwegs in der Nachbarschaft gewesen sind.

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