Bürgerpreis geht an Heimatverein Anadopa

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Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer und Kuratoriums-Vorsitzender Benno Dalhoff übergaben den Bürgerpreis an Norbert Dodt, Jürgen Wiengarn, Ulla König und Martin Albrecht.

Soest - Den Bürgerpreis 2018 der Stadt Soest erhält in diesem Jahr der Amper Heimatverein Anadopa. „Als vor einer Woche der Brief vom Bürgermeister kam, waren wir alle sehr überrascht, einfach hin und weg und natürlich sehr stolz“, sagte der 1. Vorsitzende von Anadopa, Norbert Dodt, im Rahmen der gestrigen Feierstunde im Burghof, an der zahlreiche Ratsmitglieder teilnahmen.

Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. „Wir wollen mit dem Geld etwas Gutes für die Kinder und Jugendlichen im Dorf tun“, sagte Dodt. Deshalb wird das Geld an die Kita, die Grundschule, die OGGS und die Jugend des TuS Ampen weiter gegeben. 

Im Rahmen der Vorbereitungen zum 1175-jährigen Jubiläum des Dorfes Ampen im Jahr 2008 entstand die Idee, zur Förderung der Dorfgemeinschaft einen Heimatverein zu gründen. Wenige Monate später, im März 2009, wurde Anadopa als Verein für Kultur, Geschichte und Brauchtum ins Leben gerufen und ist seitdem äußerst aktiv: Jährlich wird eine Chronik herausgegeben, der Kulturpfad wurde ausgebaut, man kümmerte sich um die ökologische Verbesserung des Amper Bruchs, und und und. 

„Anadopa ist ein tolles Modell für die Zukunft der Dorfgemeinschaft, sie sind Motor für Zukunftsthemen und die Herzkammer von Ampen“, lobte Dr. Eckhard Ruthemeyer das ehrenamtliche Engagement der Mitstreiter. „Wir wollen so weiter machen: Nicht nur reden, sondern anfassen“, antwortete Norbert Dodt. 

Der Amper Ortsvorsteher Ulrich Dellbrügger hob hervor: „Ihr kümmert Euch. Dank an diese tolle Truppe.“ Er bedankte sich auch bei dem Kuratoriums-Vorsitzenden Benno Dalhoff. Anadopa bringt sich aktiv in das Dorfleben ein und sieht sich selbst als Mittler zwischen den Generationen im bunten Amper Vereinsleben. Er hat sich besondere Verdienste um das Gemeinwesen und das Ortsbild von Ampen erworben. 

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