„Steinmännchen“ aus Lehm im Ardeyviertel

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Soest - Im Ardeyviertel leben seit Kurzem nicht nur junge Leute, Familien mit Kindern und Rentner, hier ist eine weitere „Bevölkerungsgruppe“ hinzugekommen: die Steinmännchen.

Und diese Männchen sind wesentlich älter als alle, die dort bislang ihr Häuschen gebaut haben und hingezogen sind. Die kleinen Hügel, in der Regel aufeinander gestapelte Steine (daher auch der Name), sind ursprünglich als Wegweiser im alten Griechenland gebaut worden und sollten den Menschen eine Orientierung bieten, die im Gebirge oder der Steppe des Weges kamen. 

In einigen Kulturen werden sogar religiöse Gebräuche mit ihnen verbunden. Heute werden sie, womöglich auch aus Langeweile heraus geboren, an allen Stränden gebaut, an denen ein paar Kieselsteine zu finden sind. Oder diese Männchen werden eben aus Lehm und klumpiger Erde gebastelt, so wie im Moment im Baugebiet Ardey zu sehen. 

Inwiefern das einen religiösen Hintergrund besitzt, das wissen wir allerdings nicht. Aber wir sind gespannt, ob daraus vielleicht ein Trend für Soest erwächst.

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