Corona-Schutz

Stadt bittet zum Kirmes-Impfen

Kirmes-Impfen in Soest
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„Jetzt noch impfen lassen“: Mirko Hein (Impfzentrum), Detlef Märte (Kirmesbüro), Jägerken Sebastian Moritz, Carolin Brautlecht (WMS) und Schausteller Thomas Schneider werben für die Impfaktion.

Wer zur Kirmes will, muss geimpft, genesen oder getestet sein. Um eines der drei „G“ kann er sich schon am Samstag kümmern.

Soest – Getestet, genesen, geimpft: An diesen Dreiklang muss sich gewöhnen, wer in den kommenden Wochen und Monaten an größeren Veranstaltungen teilnehmen will. Auch die Großveranstaltung Allerheiligenkirmes setzt einen G-Status voraus. Für die Akteure Anlass genug, mit einer gemeinsamen Aktion „das ,G’ geimpft zu protegieren“, wie es der Leiter des Soester Ordnungsamtes und des Kirmesbüros, Detlef Märte, formuliert.

Am Samstag, 25. September, steigt deshalb eine Impf-Aktion mit Kirmesflair auf dem Petrikirchhof. Das Impfzentrum des Kreises Soest wird die Infrastruktur stellen, vier Ärzte werden von 11 bis 17 Uhr die Aufklärungsgespräche führen. „Der Ablauf wird ähnlich sein wie im Impfzentrum“, sagt der Leiter der Geschäftsstelle des Impfzentrums, Mirko Hein. Das heißt: Wer zur Impfung kommt, braucht nicht mehr als einen Ausweis und, falls vorhanden, den Impfausweis. Bei der Anmeldung erhält er den Aufklärungs- und Anamnesebogen, die ein Arzt mit ihm durchspricht, bevor es zur Impfung geht. Die Zone für die 15-minütige Wartezeit soll draußen eingerichtet werden, sofern das Wetter mitspielt.

Impfaktion vor der Allerheiligenkirmes: Zweiter Termin beim Hausarzt

Mit Samstag ist der Zeitpunkt für die Aktion so gewählt, dass noch vor der Kirmes die zweite Impfdosis verabreicht werden kann. Dafür muss der Impfling allerdings einen Termin beim Hausarzt vereinbaren. „Ab dem 1. Oktober liegt das Hauptimpfgeschehen bei den Ärzten“, erklärt Mirko Hein, „mit der Schließung des Impfzentrums gibt es weniger Möglichkeiten, eine Aktion für die Zweitimpfung zu organisieren.“ Eine Alternative zum Biontech-Impfstoff, der in zwei Dosen geimpft wird, gibt es am 25. September für Über-18-Jährige mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson&Johnson, der einmal verabreicht wird.

Hein rechnet mit 150 bis 200 Personen, die das Angebot am Samstag annehmen könnten. „An den Impfbussen hatten wir mit etwa 20 bis 30 Impflingen pro Stunde noch eine hohe Resonanz“, rechnet er das mögliche Interesse hoch.

Impfaktion vor Allerheiligenkirmes: Kirmes-Impfzertifikat

Anreiz für echte Kirmesfans soll das „Allerheiligenkirmes-Impfzertifikat“ sein, das nur am Samstag bei der Aktion von Bördekönigin, Jägerken und den Schaustellern ausgestellt wird. „Es gibt viele gute Gründe, sich impfen zu lassen“, sagt Jägerken Sebastian Moritz, „mit der Kirmes kommt noch ein besonders guter hinzu.“

Thomas Schneider, Sprecher des Schaustellervereins, betont den „besonderen Stellenwert, den die Allerheiligenkirmes hat“. Von Veranstaltungen am Rheinufer in Düsseldorf und von einer Kirmes in Altenessen habe er den Eindruck einer „großen Disziplin in der Bevölkerung“ mitgenommen. „Das ist ein Signal, das uns sehr gefreut hat: Man kann wieder ein Volksfest besuchen – und die Leute machen mit.“ Kirmesflair verbreiten am Samstag ein Kinderkarussell, Reibekuchen-, Crêpe- und Mandelstand. „Und eine Überraschung wird es auch noch geben“, verspricht Schneider.

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