Sexuelle Belästigung, Körperverletzung, Taschendiebstahl

Allerheiligenkirmes: Viele Polizei-Einsätze am Wochenende

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Samstagmorgen, 0 Uhr 13: Mehr als ein Dutzend Polizeibeamte klären eine Situation am Brüdertor.

[Update, Montag] Soest - Die „ruhigen Tage“ auf der Kirmes hatten für die Einsatzkräfte der Polizei am Wochenende ein jähes Ende. Insbesondere in den späten Abend- und frühen Morgenstunden kam es in den Fest- und Partyzelten, oftmals unter Alkoholeinfluss, zu Auseinandersetzungen.

Insgesamt wurden 18 Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten und sechs Anzeigen wegen Diebstahls, davon vier wegen Taschendiebstahls, erstattet.

Am Samstagabend gegen 23.30 Uhr wurden am Soester Bahnhof fünf weibliche Jugendliche von zwei jungen Männern belästigt und dabei unsittlich berührt. Die beiden Tatverdächtigen wurden im Rahmen der Fahndung ermittelt und kurzfristig festgenommen. Es handelte sich um zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren. Die Polizei leitete entsprechende Anzeigen ein.

Allerheiligenkirmes am Wochenende

Außerdem wurden zehn Personen in Gewahrsam genommen und 30 Platzverweise ausgesprochen. Damit lag die 681. Allerheiligenkirmes aus polizeilicher Sicht im „normalen Durchschnitt der letzten Jahre“, erklärte Polizeisprecher Frank Meiske.

Ebenfalls am Samstagabend brachen unbekannte Täter in einen Kirmesstand ein. Dort entwendeten die Täter Lederartikel. Der am Morgen eintreffende Standinhaber fand einen durchwühlten Verkaufsstand vor, konnte bislang aber noch keine Angaben zu den entwendeten Gegenständen machen.

Traditionell ruhiger ging die Kirmes am Sonntag zu Ende. Nur ein Körperverletzungsdelikt und ein Diebstahl aus einem unverschlossenen Fahrzeug wurden der Polizei angezeigt. 

Letzter Kirmeseinsatz: Um 4 Uhr am Montagmorgen kam es zu einer Schlägerei vor einer Gaststätte in der Thomästraße. Ernsthaft verletzt wurde dabei niemand. 

Allerheiligenkirmes: Alle Texte, alle Fotos hier

Zu der am Donnerstagabend versuchten Vergewaltigung konnte die Polizei noch keine weiteren Angaben machen. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, sagte Meiske. Zwei Männer hatten versucht, eine 20-jährige Frau in einer Böschung an den Bahngleisen unmittelbar vor der Unterführung auf der Brüder-Walburger-Wallstraße zu vergewaltigen. Nach Angaben der Polizei habe sich das Opfer massiv gewehrt und in ein Taxi retten können.

Zeugen, die in Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 02921/ 91000 zu melden.

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