Alde baut Brücken für Europa

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Das Aldegrever-Gymnasium ist eine von sieben Schulen in Deutschland, die als „Schülbrücke-Europa“ ausgezeichnet wurde.

Soest - Das Aldegrever-Gymnasium, seit einigen Jahren Europaschule, baut weiter an europäischen Brücken. Darin ist die Schule einen großen Schritt weitergekommen. Während einer Feierstunde in der Mensa erhielt das Alde die Anerkennungstafel und damit die Aufnahme in das Projekt „Schulbrücke Europa“.

Träger der „Schulbrücke Europa“ sind die Deutsche Nationalstiftung, gegründet von Helmut Schmidt, die Robert-Bosch-Stiftung und die Europäische Jugendbildungsstätte Weimar. Idee und Ziel der „Schulbrücke Europa“ ist, Jugendliche aus 13 Ländern Europas bei internationalen Begegnungen zusammenzuführen, die dann gemeinsam im multinationalen Team die kulturellen Grundlagen Europas erforschen. Die Begegnungen finden immer an einem Ort in Deutschland statt.

Es gibt nur sieben Schulen in Deutschland – davon drei in NRW – die diese Auszeichnung bereits erhalten haben.

Das Aldegrever-Gymasium macht seit Oktober 2009 unter der Leitung von Alde-Lehrer Bodo Drewes regelmäßig mit. Die Schüler ab der Oberstufe können sich bewerben und werden ausgesucht. Die Alde-Schüler haben bereits mit Jugendlichen aus Slowakei, Russland, Polen, Rumänien, England, Holland und Italien zusammengearbeitet. „Ich war schon dreimal mit und jedesmal war es toll“, erzählt Marleen. „Ich war mit einer Slowakin, Kristina, auf einem Zimmer und wir sind bis heute befreundet“, berichtet Josefine. Die Kommunikation laufe manchmal mit Händen und Füßen.

Mit Sorgen blickten auch die Gratulanten – Bernhard Schulte Drüggelte, Wolfgang Hellmich, Eckhard Uhlenberg und Christiane Mackensen – auf Europa: In diesen Zeiten, in denen die Idee und die Werte Europas ins Wanken gerieten, sei es besonders wichtig, am Zusammenhalt Europas zu arbeiten. Europa müsse ein Kontinent des Friedens, der Freiheit und der Versöhnung der Völker bleiben.

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