Ärger um Baustopp auf Soester Wällen und Spontan-Demo im Rat dauern an

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Mit rotbeschmierten Händen protestiert „Extinction Rebellion“ im Stadtrat.

Soest – Die Aussprache um den von 2628 Soestern geforderten Baustopp auf dem Wall und die Protestaktion in der Stadtrats-Sitzung hallen nach – genauso kontrovers wie die Debatte selber.

Die CDU attackiert die Störer und diejenigen Ratsmitglieder, die ihnen Beifall gespendet haben. Nun müsse ein teurer Sicherheitsdienst für die nächsten Sitzungen her; solche Ausgaben seien „unter vernünftigen Bürgern absolut überflüssig“. 

SO-Partei-Fraktionschef Walter Raubaum beklagt sich über die Mehrheit des Rats, die den Baustopp abgelehnt hat. Sie habe vergessen, dass sie nur als Stellvertreter der Bürgerschaft im Stadtrat agiere. Wenn Bürger verlangen, eine Denkpause bei den Wallarbeiten einzulegen, so müsse der Rat „zumindest wichtige und triftige Gründe nennen“, wenn er der Forderung nicht folgt. 

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Die Grünen halten Bürgermeister Ruthemeyer vor, er sei nicht souverän mit der Störaktion umgegangen. Sein Androhen von Konsequenzen habe eher zu weiterer Eskalation geführt. Offenbar habe der Wahlkampf begonnen, der Ton werde rauer. 

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