Adam-Kaserne: Bebauungsplan für Soester Militär-Brache vorgestellt

+
Auch der Ausbau der Kesselstraße war im Stadtentwicklungsausschuss Thema.

Soest - Mit der ehemaligen Adamkaserne und dem Areal „Rennekamp“ brachte der Stadtentwicklungsausschuss (Stea) am Donnerstagabend zwei wichtige Bauprojekte auf den weiteren planerischen Weg.

Im Falle der Adamkaserne ging es dabei um den Bebauungsplan, der auf der Grundlage des bereits zuvor vorgestellten städtebaulichen Entwurfes entwickelt und in der Sitzung vom Planungsbüro präsentiert wurde. Dieser Plan wird nun in die Bürgerbeteiligung gehen, am 21. Juni wird es dazu unter anderem eine öffentliche Bürgerversammlung geben.

Beim Baugebiet „Rennekamp“, das zwischen der Niederbergheimer Straße, dem Archigymnasium und entlang des Rigarings liegt und von der ehemaligen Kleinbahntrasse durchschnitten wird, wurde der Flächennutzungsplan geändert. Beide Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Das sah beim Ausbau der Kesselstraße anders aus, hier stimmten Willi Fischer (SO-Partei) und Marcel Bannert (Junges Soest) gegen das Projekt, das im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) mit Landesmitteln gefördert wird. Beide bezweifelten die Notwendigkeit eines Ausbaus. Die große Mehrheit des Ausschusses sah das aber anders und folgte der Argumentation der Verwaltung, die mit dem Projekt „verkehrliche Verbesserungen“ verbindet, zum Beispiel einen durchgehenden Gehweg entlang des rund 300 Meter langen Abschnitts. Einige Anlieger hatten sich zuvor bei einer Versammlung kritisch zum geplanten Ausbau geäußert, sie müssen 70 Prozent der Kosten tragen.

Stadtentwickler Olaf Steinbicker gab schließlich noch bekannt, dass auf Druck des Kreises an der Verengung der Walburgerstraße, die im Zuge des Kress-Baus und des damit verbundenen zusätzlichen Verkehrs schon wiederholt in den Fokus gerückt war, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 10 km/h und eine Vorfahrtregelung an der Stelle eingeführt werden soll, die dem stadteinwärts fahrenden Verkehr Vorrang geben soll.

Steinbicker bezweifelte allerdings, dass diese Maßnahmen tatsächlich zu einer spürbaren Verbesserung der verkehrlichen Situation an diesem Nadelör führen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare