Unfallkommission entscheidet bei Ortstermin

Autobahn-Abfahrt bekommt eine Ampel

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Die Unfallkommission hat entschieden: An der gefährlichen Abfahrt der A44 auf die B229 wird eine Ampelanlage installiert. 

Soest - Die Abfahrt von der A44 auf die B229 (Arnsberger Straße) ist als Unfallschwerpunkt bekannt. Erst im Mai kam hier ein Motorradfahrer ums Leben, nachdem er mit einem Pkw kollidiert war. Jetzt soll es eine Lösung für die gefährliche Kreuzung geben. 

Wie der Kreis Soest am Freitagmorgen mitteilt, soll der Brennpunkt durch eine Ampelanlage entschärft werden. Sie soll 2019 installiert werden. Zusätzlich sollen schon kurzfristig Maßnahmen zur Entschärfung der gefährlichen Abbiege-Situation getroffen werden. 

Bei einem Ortstermin am Donnerstag haben die Experten der Unfallkommission die Entscheidung für eine Ampel gefällt. Doch bis zu ihrer Installation wollen die Kommissionsmitglieder nicht tatenlos sein. Bereits am 12. Mai wurde eine Leitplatte auf einer Verkehrsinsel versetzt, um von der Autobahn abfahrenden Autofahrern die Sicht nach links (Richtung Möhnesee) in die B 229 zu verbessern. Zusätzlich sollen jetzt auch noch die Verkehrszeichen „Vorfahrt achten“ für Linksabbieger durch „Stop“-Schilder auf beiden Seiten ersetzt und eine Haltelinie markiert werden.

Parken auf dem Seitenstreifen unterbinden

Fahrzeuge, die auf dem Seitenstreifen entlang der B 229 in Fahrtrichtung Möhnesee parken, tragen  zur Unübersichtlichkeit bei. Deshalb soll das Parken durch Sperrflächen unterbunden werden. Die Verkehrslenkungstafel, die schon jetzt dem Linksabbieger die Streckenführung erklärt, soll auf die gegenüberliegende Straßenseite hinter die Schutzplanken versetzt werden.

Um die Grundlage für die Ampelschaltung zu ermitteln und die Installation vorzubereiten, wird die Autobahnmeisterei Hamm den Verkehr zählen. Mit der Aufstellung im Jahr 2019 soll dann auch ein Umbau der Straßenführung verbunden werden. Neben der Auffahrt in Richtung Kassel werde auch die Autobahnauffahrt Richtung Dortmund mit Ampeln versehen.

Ein tödlicher Unfall im Mai rückte die Kreuzung auf bedrückende Weise in den Focus.

In der Unfallkommission sind der Kreis Soest, die Bezirksregierung Arnsberg, die Stadt Soest, der Betriebssitz Meschede und die Autobahnniederlassung Hamm des Landesbetriebs Straßenbau NRW sowie die Kreispolizeibehörde Soest vertreten. 

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/a44-abfahrt-soest-bekommt-eine-ampel-8389547.html

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