Soester Studenten suchen Sponsoren für Benefizrallye durch Marokko

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Junge Menschen, alte Autos: Nach Maraokko fahren wollen (von links) Pascal Nunne, Leander Heimann, Florian Weyand, Maja Papenfort, Hanna Werner, Maren Wever, Gerrit Goihl und Jennifer Hüning.

Soest – Sie sind jung und brauchen das Geld – nicht für sich selber, sondern für ihre hochbetagten Fahrzeuge, die sie im kommenden Frühjahr bis in die nordafrikanische Wüste und wieder zurück kutschieren wollen. Für einen guten Zweck. Und deshalb heißt es für acht junge Studenten der Soester Fachhochschule in den kommenden Monaten nicht nur schrauben, sondern auch Klinken putzen. 

Bei der Inspektion des Quartetts aus vier alten R 4 dürften noch einige Überraschungen auf die Rallyefahrer warten – drei davon waren im Frühjahr erst im Einsatz – aber die „4L-Trophy“ selber ist bereits ein Klassiker für die angehenden Akademiker auf dem Campus am Lübecker Ring. Seit vielen Jahren machen sie dabei mit und zehren anschließend nicht nur von abenteuerlichen Erinnerungen, sondern auch von dem guten Gewissen, Schulmaterialien zu Kindern gebracht haben, die sie dringend brauchen. 

Mit dabei sein werden folgende Acht: Maja Papenfort (Warstein), Maren Wever (Hamm), Pascal Nunne (Horn), Leander Heimann (Bad Sassendorf), Gerrit Goihl (Soest), Florian Weyand (Leiberg), Jennifer Hüning (Osnabrück) und Hanna Werner (Soest). 

Sie alle wurden angesteckt von der Begeisterung der Soester Wüstenfahrer, die sich im vergangenen Frühjahr aufgemacht hatten und von denen die Nachfolger jetzt auch die Autos übernommen haben. In den kommenden Monaten werden sie sich, neben ihrem Studium, intensiv den Innenleben ihrer R4-Veteranen widmen – und für die Werbung auf den betagten Karossen alte und neue Sponsoren (be)suchen: Pro Wagen brauchen sie rund 10 000 Euro.

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