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2G-Pflicht auf dem Weihnachtsmarkt Soest: Das droht bei Verstößen

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Von: Daniel Schröder

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Auf dem Weihnachtsmarkt werden Ordnungsamt und WMS stichprobenartig die 2G-Nachweise der Besucher kontrollieren.
Auf dem Weihnachtsmarkt werden Ordnungsamt und WMS stichprobenartig die 2G-Nachweise der Besucher kontrollieren. © Peter Dahm

Der Soester Weihnachtsmarkt ist am Montag gestartet. Anders als noch bei der Allerheiligenkirmes gilt auf dem Weihnachtsmarkt die 2G-Regel – Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene. Bis auf eine kleine Änderung wird die Stadt Soest die Besucher wie bei der Kirmes kontrollieren.

Soest – „Es werden – wie von der aktuellen Corona-Schutzverordnung für derartige Veranstaltungen vorgesehen – wieder Stichproben-Kontrollen vorgenommen. Änderungen im Vergleich zur Allerheiligenkirmes sind nicht vorgesehen. Es werden allerdings keine Armbänder verteilt“, erklärte Birgit Moessing von der Wirtschaft und Marketing Soest GmbH (WMS), die den Weihnachtsmarkt veranstaltet.

Wer ohne den entsprechenden Nachweis für Impfung oder Genesung erwischt wird, muss sich auf teure Folgen einstellen: „Das Ordnungsamt wird informiert, ein Bußgeldverfahren wird eingeleitet und es wird ein Platzverweis erteilt“, erläuterte Moessing das Prozedere. Für die Kontrollen der Nachweise wird neben dem Ordnungsamt auch die WMS mit eigenen Kräften „auf Streife“ gehen: „Der Veranstalter WMS setzt neben den üblichen Kontrollen des Ordnungsamtes für den Weihnachtsmarkt eigene zusätzliche Ordner ein“, berichtete Moessing. „Abhängig von den verschiedenen Tageszeiten sind auf Seiten des Veranstalters bis zu sechs Personen unterwegs plus Ordnungsamt.“

Unklar sei noch, wie es mit städtischen Kontrollen in der Gastronomie aussieht. Die Gastronomen sind zunächst einmal selbst für die Kontrollen ihrer Besucher zuständig. Dazu erklärte Birgit Moessing: „Hierzu können, auch nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt, mit Stand von heute (Montag, Anmerkung der Redaktion) noch keine verbindlichen Aussagen bezogen auf 2G gemacht werden. Die neue Verordnung, bzw. Rechtsgrundlage gilt es somit noch abzuwarten.“ Man werde schnellstmöglich die Öffentlichkeit informieren, „sobald uns hier finale Kenntnisse vorliegen“.

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