Das Ziel war das Ziel - alle waren Gewinner

MÖHNESEE -   Bunt verkleidet spielte für die Teilnehmer der dritten Auflage des Firmenlaufs natürlich vor allem der Spaß die erste Geige. Aber ganz ohne sportlichen Ehrgeiz ging auch die diesjährige Ausgabe des beliebten Laufevents, bei dem rund 2000 Athleten und „Athleten“ aus dem gesamten Kreisgebiet an den Start gingen, nicht über die Bühne.

Denn während sich einige nach dem Rahmenprogramm vergnügt in Verkleidung und ziemlich gemütlich einen Plausch haltend auf die rund sieben Kilometer lange Strecke rund um das Körbecker Staubecken machten, lösten andere schon beim Startschuss die Handbremse und ließen die gemütliche Abteilung ziemlich schnell hinter sich.

Schnellster Läufer war in diesem Jahr Thomas Peck von Ohrmann Montagetechnik. Der Läufer, der ansonsten für Marathon Soest unterwegs ist, erreicht das Ziel schon nach 25:23 Minuten. Bis Kilometer 4 hatte Vorjahressieger Marcel D´hondt noch den Kontakt gehalten, kam am Ende aber knappe 30 Sekunden nach dem Sieger ins Ziel. „Halb so wild“, meinte der D’hondt. Denn der Auszubildende der Polizei gewann nebenbei noch die Auszubildendenwertung. „Mir ging es darum, dass meine Zeit stimmt und das habe ich geschafft.“ Immerhin war er sieben Sekunden schneller als vergangenenes Jahr.

Bei den Frauen gewann in diesem Jahr Julia Altrup, Auszubildende aus dem Klinikum Soest, Gesamtwertung und auch die Wertung der Auszubildenden. Sie kam nach 30:30 Minuten ins Ziel.

Firmenlauf 2014 Teil Zwei

Dass es an diesem Abend am Möhnesee auch um andere Dinge als Zeiten gehen konnte, bewies Nicole Bönnemann aus Allagen, die für die LWL-Gesundheitseinrichtungen unterwegs war. Sie rundete das große Laufereignis nach 1:29:33 Stunden ab und überquerte als letzte die Ziellinie. Die Platzierung? „Ist doch egal. Für mich war es das erste Rennen und ganz bestimmt nicht das letzte“, meinte sie nach dem Zieleinlauf. Im nächsten Jahr will sie wieder dabei sein: „Vielleicht werde ich dann ja nicht Letzte. Und ich könnte meinen Hund mitnehmen.“

Siegerin war Bönnemann aber wie alle 2022 anderen Teilnehmer auch, ob ins Ziel kriechend, walkend oder laufend. Denn geehrt wurden nicht nur die Sieger und die teilnehmerstärksten Mannschaften: Ganz unabhängig von Zeit und Platzierung bekam jeder „Finisher“ direkt nach der Ziellinie einen Medaille umgehängt.

Firmenlauf 2014 Teil Eins

Organisator Ingo Schaffranka von Hellweg-Solution war mehr als zufrieden, wurde die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr doch noch einmal um 200 verbessert: „Es ist genial. Alles ist super gelaufen und auch das Wetter passt wieder.“ Für die vierte Auflage im kommenden Jahr setzt er sich aber weitere Ziele: „Es ist noch Potenzial ohne Ende in den Betrieben. Wenn von einer Firma, die 1000 Beschäftigte hat, 100 hier mitlaufen, müssen wir die anderen 900 auch noch in Bewegung bringen.“ Dennoch: Die Tendenz dieser groß angelegten Teambuildingmaßnahme zeigte weiter eindeutig nach oben.

Denn nach der Siegerehrung blieb noch ein großer Teil von Athleten und Zuschauern bei der große Open-Air-Party, die fast bis Mitternacht dauerte. - tom

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