Mehr Kooperation zwischen Schulen gefordert

MÖHNESEE ▪ Mehr Haupt- und Realschüler auf‘s Gymnasium: Die CDU Möhnesee wünscht mehr Kooperation zwischen der Gemeinschaftsschule Möhnesee und den weiterführenden Schulen in Soest.

Da etwa jeder dritte Realschulabsolvent anschließend die Hochschulreife erwerbe, sollten die Schüler besser auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet werden, heißt es in einem Antrag, den die Partei in den nächsten Ausschuss für Schule, Kultur, Vereine und Generationen einbringen will.

Bisher gibt es eine solche Zusammenarbeit lediglich mit der Gesamtschule und berufsbildenden Schulen. Eine Kooperation mit den drei Soester Gymnasien sei bereits in der Schulausschusssitzung im September 2011 angeregt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. „Ergebnisse fehlen aber bisher“.

Ratsmitglied Klaus-Peter Teipel verweist darauf, dass „im Sinne der Gleichbehandlung und zur Erhaltung der Wahlfreiheit zwischen Gymnasium und Gesamtschule die Möhnesee-Schule mit beiden Schulformen in gleicher Art und Weise kooperieren sollte“. Die CDU-Fraktion habe daher für die nächste Schulausschusssitzung beantragt, das Thema „Kooperation der Möhnesee-Schule mit weiterführenden Schulen“ auf die Tagesordnung zu setzen. Der Bürgermeister soll über den aktuellen Sachstand zur Kooperation mit den Gymnasien berichten.

In ihrem Antrag verweist die CDU darauf, dass die Möhnesee-Schule bereits seit 2008 als Verbundschule der Sekundarstufe I mit Real- und Hauptschulzweig geführt wird. Das große Interesse an der Schule zeige, dass die damalige Entscheidung des Gemeinderates richtig war. Nach sechs Schuljahren werden im Sommer 2014 die ersten Schüler den Realschulzweig verlassen. Da durchschnittlich etwa ein Drittel der Realschulabsolventen anschließend die Hochschulreife erwirbt, sei es wichtig, den Schülern der Möhnesee-Schule den Übergang zur gymnasialen Oberstufe durch eine Kooperation zu erleichtern.

Sowohl hinsichtlich der Methodik als auch der Unterrichtsinhalte sollten die Schüler auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vorbereitet werden, so Teipel. Zum Beispiel müssten sie auf dem Gymnasium Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache nachweisen. Deshalb sei die CDU bestrebt, dass die Verbundschule ihre Kooperation auf die Gymnasien ausweitet. ▪ dom

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