Dem Regen sei Dank

Wasserpegel steigen langsam: Möhnesee fehlen aber noch einige Meter

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Langsam steigen die Pegel in unseren Gewässern wieder. Bis sie zur alten Form gelangen, dauert es wohl aber noch.

Möhnesee - Die paar Regentropfen der vergangenen Tage geben der Talsperre zwar ein wenig von dem wieder, was sie den Sommer und Herbst über verloren hat, bis der Möhnesee aber wieder so richtig randvoll ist, muss der Wasserspiegel noch ordentlich steigen – fast exakt um 13 Meter.

Rund vier Monate liegen zwischen den beiden Fotos die unser Leser Volkmar Brockhaus am 8. August und am 11. Dezember an der Heve bei Neuhaus gemacht hat. Der Regen der vergangenen Tage lässt Möhne und Heve als wichtigste Zuflüsse wieder anschwellen. Nachdem der Heve-Pegel zeitweise gegen Null tendierte, liegt er jetzt wieder bei 55 Zentimetern, 0,8 Kubikmeter Wasser rauschten am Diestag bei Neuhaus pro Sekunde in Richtung Möhnesee.

In Völlinghausen zeigte der Pegel 91 Zentimeter und einen Durchfluss von 3,2 Kubikmeter pro Sekunde an. Demgegenüber verlassen aktuell rund 1,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde den See wieder in Richtung Ruhr, bleibt also unterm Strich ein kleiner Überschuss von etwas weniger als drei Kubikmetern, die dem See pro Sekunde als Plus gutgeschrieben werden.

Vor vier Monaten sah es bei Neuhaus noch so aus.

Was in häuslichen Badewannen-Dimensionen gedacht nach Viel klingt, ist in den Dimensionen der Talsperre, die immerhin 134,5 Millionen Kubikmeter Wasser speichern kann, vergleichsweise nur ein Tropfen auf die trockenen Ufer. So hat der Pegel des Sees in den vergangenen Tagen auch nur um etwa 40 Zentimeter zugelegt, obwohl am Wochenende über Möhne und Heve zeitweise mehr als das Doppelte dessen in den See rauschte, was die beiden Zuläufe im Mittel transportieren. Bei 200,77 Metern lag der Wasserstand am Dienstag, exakt 213,74 Meter zeigt der Pegel an, wenn der See voll ist. Bis in Körbecke die Seetreppe wieder in den See führt, dürfte es also noch etliche regenreiche Wochen dauern.

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