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Straßen-NRW wehrt sich gegen Kritik: „Wir haben uns mit Gemeinde und Polizei über Sperrungen ausgetauscht“

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Von: Achim Kienbaum

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Vor allem am Stockumer Damm ist das Verkehrsaufkommen bei gutem Wetter sehr hoch.
Im Frühjahr soll die Sanierung des Stockumer Damms beginnen. Das wird unweigerlich auch zu Verkehrsbehinderungen führen. © Peter Dahm

Wenn es ums Thema Verkehr geht, sind viele Möhneseer besonders sensibel – sowohl bei fließenden, als auch dann, wenn er ins Stocken gerät. Letzteres hat zuletzt unter anderem FDP-Ratsherr Boris Cramer in Wallung versetzt. Er übte heftige Kritik an Straßen-NRW. Die will der Landesbetrieb aber nicht unwidersprochen lassen.

Stockum - Zum guten Schluss hatte Boris Cramer in der letzten Ratssitzung des Jahres am vergangenen Donnerstag noch eine Frage zur geplanten Sanierung des Stockumer Damms, verbunden mit geharnischter Kritik an Straßen-NRW. „Es kann ja wohl nicht angehen, dass der Damm fünf Monate lang komplett für den Verkehr gesperrt wird“, monierte Cramer und fügte hinzu: „Und es kann auch nicht angehen, dass es im Vorfeld überhaupt keine Absprachen darüber gibt, wie das so verträglich wie möglich organisiert werden kann“.

Zumindest diesen Teil von Cramers Kritik, die er in ausführlicher Form auch in unserer Zeitung wiederholt hatte, will Oscar Santos so nicht stehen lassen. Der Pressesprecher von Straßen-NRW versichert: „Wir haben uns bereits mit der Bürgermeisterin sowie Vertretern der Polizei und der Leitstelle des Kreises Soest über die Sanierung des Stockumer Damms ausgetauscht“

Das sagt die Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Maria Moritz bestätigt zwar, dass es einen Austausch mit Straßen-NRW zu den Sanierungsarbeiten am Stockumer Damm gegeben habe, dieser Austausch sei aber in Form eines Mailverkehrs geschehen. Nötig sei aber ein „Abstimmungsgespräch“ mit allen Beteiligten, um Details einer verträglichen Baustellenorganisation zu besprechen – nötigenfalls auch als Videokonferenz.

Es bestehe zwar noch Gesprächsbedarf, aber allen Beteiligten, also auch Straßen-NRW, sei bewusst, dass der Stockumer Damm gerade in den Sommermonaten sehr viel befahren werde und es nötig sei, dort für die Dauer der Baumaßnahmen Regelungen zu finden, die für möglichst geringe Behinderungen sorgen werden.

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