Großprojekt im Frühjahr 2022

Stockumer Damm muss gründlich saniert werden: Vier Monate Sperrung geplant

Stockumer Damm wird 2022 saniert
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Er ist in die Jahre gekommen und wird im nächsten Jahr umfangreich saniert: Das wird Auswirkungen auf den Verkehr auf dem Stockumer Damm haben.

Den Rundkurs um den Möhnesee zu unterbrechen, um so zumindest einen Teil der Verkehrsprobleme im Nahbereich des Sees in den Griff zu bekommen, ist eine von vielen Überlegungen. Im kommenden Frühjahr wird genau das geschehen – allerdings eher unfreiwillig und nicht von Dauer.

Möhnesee – Der Stockumer Damm muss umfangreich saniert werden. Das steht bereits seit einiger Zeit fest, nachdem eine Bauwerksprüfung zu dem Ergebnis gekommen war, dass eine ganze Reihe von Mängeln behoben werden müssten. „Wir wollten da schon im vergangenen Jahr ran, aber da kamen uns einige Sachen dazwischen und wir mussten es verschieben“, erklärt Oscar Santos vom Landesbetrieb Straßen-NRW. Aufgeschoben ist in diesem Falle aber nicht aufgehoben: „Im kommenden Frühjahr steht diese Baumaßnahme auf dem Plan“, so Santos. Genauer lasse sich das derzeit noch nicht sagen.

Schlaglöcher und Risse in Abdichtungen sind nur einige Mängel, die eine Überprüfung des Stockumer Damms ergeben hat.

Angesichts der Fülle von Mängeln, die behoben werden müssen, wird damit gerechnet, dass die Arbeiten insgesamt rund vier Monate dauern werden. „In dieser Zeit wird die Fahrbahn entweder halbseitig gesperrt werden oder sogar ganz“, kündigt Santos an – womit der bereits erwähnte Rundkurs zumindest für die Dauer der Bauarbeiten unterbrochen sein wird.

Das wird erledigt

Weil sowohl die Fahrbahndecke, hier ist Straßen-NRW als Baulastträger zuständig, erneuert wird, als auch die Geländer und tiefer liegende Abdichtungen zwischen dem Beton des Damms und dem Asphalt der Fahrbahn, kommt auch der Ruhrverband als Eigentümer des Bauwerks selber mit ins Spiel. Ebenfalls saniert werden die so genannten „Brückenkappen“ an den Seiten der Fahrbahn, auf denen der Rad- und Fußweg verläuft. Nach Auskunft von Straßen-NRW laufen derzeit noch die Ausschreibungen für das Bauprojekt.

Im Körbecker Rathaus kann Regina Betten, federführend zuständig für das Thema, noch nicht viel darüber sagen, was genau das für die Verkehrssituation in der Gemeinde in dem Zeitraum bedeuten wird. „Wir sind im Austausch mit Straßen-NRW, und es ist klar, dass wir bei den nötigen Umleitungen mitentscheiden“, erklärte sie gestern. Aber da viele Details des Großprojektes noch nicht bekannt sind, sei es noch zu früh, darüber zu spekulieren, welche Auswirkungen genau die Sanierung des Stockumer Damms haben werde.

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