Spezialfahrzeug für die Feuerwehr: Mit Quad kommt die Hilfe schneller

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Auf Initiative des Kreises wurde in Günne dieses Quad stationiert, um bei Waldbränden oder Personensuche schnell und effizient reagieren zu können.

Günne – Ein kleiner roter Flitzer mit Allradantrieb verstärkt die Feuerwehr. Offiziell gehört das Quad zum Kreis, stationiert ist es in Günne und soll schnell helfen, wenn es im Wald mal brennt. Denn das könnte häufiger passieren in der Zukunft, sagen Experten. Ebenso, dass die Feuerwehr dafür die falschen Fahrzeuge habe: Zu groß, zu schwer.

Für die schnelle Hilfe an unwegsamen Stellen ist der Neuzugang genau richtig, das lobten jetzt Willi Steinmeier, Jörg Schlüter aus der Einsatzabteilung und Feuerwehr-Senior Albert Schlüter. 

Mit dabei: Lars Kohlwey, zehn Jahre alt, gerade in die Jugendfeuerwehr eingetreten und irgendwie schon voll der Experte für das neue Gefährt. Der Papa ist Maschinist und darf das Quad im Einsatz fahren. 

Lars muss noch warten, aber er erklärt schon wie ein Profi die Einzelheiten: 120 Sachen fährt das Quad in der Spitze, 65 PS treiben das Vehikel an und Berge hinauf kommt es wie nichts – da muss jedes Löschfahrzeug längst aufgeben, auch wenn es Allradantrieb hat. 

Funk ist an Bord, ein Blaulicht mit passenden Lautsprechern auch. Zwei Mann können mitfahren, hinten in der kleinen Ladebucht kann Material verstaut werden. 

Und wozu dient der Stoppelhopser? „Schnell kleine Brände löschen, Leute suchen, schnell Material transportieren“, weiß Lars sofort – die Großen nicken anerkennend. Zwei von diesen Gefährten hat der Kreis Soest aktuell im Bestand – eines haben die Günner jetzt in der Fahrzeughalle stehen, das andere ist in Geseke stationiert. 

Wer über die Größe witzelt, hat dies noch nicht gehört: Die Feuerwehr löscht jetzt auch mit Rucksäcken. Die sind auch für den schnellen Einsatz in unwegsamem Gelände gedacht: 20 Liter sorgsam mit Sprühstrahl verteilt löschen kleine Brandnester einwandfrei.

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