Spektakuläre Aktionen an der Sperrmauer

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Oben an der Sperrmauer hängen Jörg Schlüter vom Ruhrverband und Höhenretter Jason Wulf „in den Seilen“, während die Helfer am Boden sie während der „Rettung“ absichern.

Günne - Der Tag der offenen Tür beim Ruhrverband mit Besichtigung der Stollen, Schieberhäuser und des Kraftwerks – und dazu Feuerwehrdemonstrationen der Löschgruppe Günne: Wer am Sonntag den Besuchermagnet Sperrmauer ansteuerte, der konnte eine Menge erleben.

Filmreif war die gespielte Rettungsaktion gegen Mittag an der Sperrmauer. Jörg Schlüter hatte als Mitarbeiter des Ruhrverbands die Aufgabe, die Sperrmauer von einer Mauerbefahranlage aus zu putzen. Ihm wurde schlecht im Korb, er kippte um. Talsperrenleiter Ludger Harder: „Der Kollege hat die Feuerwehr angerufen, und die schickte die Höhenretter los.“ 

So kam es, dass mit Jason Wulf, Martin Nikolic und Ralf Bittis drei Höhenretter im Eiltempo Seile spannten und die Ausrüstung in Position brachten – dann durfte sich Jörg Schlüter mal so richtig hängen lassen. „Es ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn man so frei neben der Mauer schwebt“, gab er zu. Nach ein paar Minuten war er sicher auf dem Boden. „Nichts zum Nachahmen“, sagten alle: „Klettern ist an der Mauer verboten, und der Versuch ist lebensgefährlich.“

Weil das Wetter gut war, flanierten viele am Ausgleichsweiher entlang, besuchten die Feuerwehr, die rund ums Gerätehaus Fahrzeuge aufgebaut hatte und ihr Equipement präsentierte. Auch as Hamm und Soest waren Feuerwehrfreunde mit dabei, darunter der „Historische Löschzug“ aus Pelkum und ein Feuerwehrboot. Das kurvte zusammen mit dem Günner Boot „Flori“ über den See, und viele wollten mitfahren. 

Nachmittags wurde ein Auto mit schwerem Werkzeug zerlegt; schon morgens zeigten die Feuerwehrleute einen Innenangriff – auf das brennende Sofa im Büro des Kreisbrandmeisters, aber der war nicht da und bekam den netten Scherz nicht mit. Zudem sorgte der Fanfarenzug aus Günne für beste Unterhaltung.

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