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Liz soll barrierefrei werden

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Von: Vanessa Moesch

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So soll der Anbau des Liz nach der Vollendung aussehen.
So soll der Anbau des Liz nach der Vollendung aussehen. © Freie Mitarbeiter

Das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee (Liz) soll für noch mehr Menschen zugänglich werden. „Es ist eine lang gehegte Idee, das Liz barrierefrei zu machen“, erklärt der Vorsitzende Bernhard Schladör. Zudem sei das Vorhaben für die inklusive Arbeit des Liz im Rahmen der Angebote für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), aber auch zur Bestands- und Qualitätssicherung der Einrichtung erforderlich.

Möhnesee - Das Konzept der Barrierefreiheit für das Liz sieht dabei vor, einen Aufzug an das bestehende denkmalgeschützte Gebäude anzubauen und dabei gleichzeitig barrierefreie Sanitärbereiche in einem Anbau zu schaffen. Des Weiteren ist die Schaffung eines Schulungsraums nötig.

Konkret sieht der Plan folgendermaßen aus: Im Untergeschoss des Anbaus sollen behindertengerechte Toiletten entstehen, im Erdgeschoss soll der Schulungsraum enthalten sein und im ersten Obergeschoss soll es Büros oder eine Wechselausstellung geben.

Zielführendes Projekt: Verwirklichung des Projekts möglich zügig

„Bezüglich des Projekts reden wir gerade mit der Gemeinde“, berichtet Schladör. Die Verwirklichung des Vorhabens werde weiter verfolgt und solle möglichst zeitnah umgesetzt werden. „Ich finde das Projekt zielführend. Die Planungen liegen bereits vor und werden demnächst im Ausschuss vorberaten“, erklärt Bürgermeisterin Maria Moritz. Momentan laufe zudem die Suche nach Förderern, denn alleine könne das Liz die Kosten nicht stemmen. „Eine Realisierung geht nur mit der Beteiligung des Eigentümers Gemeinde Möhnesee und unter Inanspruchnahme großzügiger Förderer. Diese Fördermöglichkeiten werden derzeit erkundet, dazu gehören Förderprogramme des Landes NRW, die Aktion Mensch, die NRW-Stiftung, die Stiftung SUE NRW und gegebenfalls regionale Förderer“, erklärt Schladör weiter.

Das Liz informiert seine Besucher über Besonderheiten der Region und möchte damit das Bewusstsein und Verständnis für nachhaltigen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung fördern.

Auf rund 250 Quadratmetern bietet die Ausstellung zu den Themen Wasser und Wald Anregungen für eine nachhaltige, zukunftsfähige Landschafts- und Ressourcennutzung und BNE zu den Themen Naturschutz, Biodiversität, Wasser, Gewässerökologie, Wald und Klimaschutz und -anpassung und ihre Zusammenhänge.

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