Übergangslösung

Mensa zieht in die Schützenhalle Körbecke ein

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Die Gemeinde Möhnesee hat einen Übergangsstandort für die Mensa der Möhnesee-Schule gefunden: Die Halle der St. Pankratiusschützen beherbergt künftig die Schüler zum Mittagessen. 

Möhnesee – Die Frage, wo soll die Mensa der Möhneseeschule vorübergehend untergebracht werden, bis ein endgültiger Standort gefunden wird, scheint geklärt: Die Gemeinde als Schulträger will den Speiseraum und einen angrenzenden, kleineren Raum der Schützenhalle in Körbecke anmieten, zur Mensa umgestalten und für die Schülerinnen und Schüler nutzen. Das teilte die Verwaltung den Politikern in der jüngsten Ratssitzung mit.

Das teilte die Verwaltung den Politikern in der jüngsten Ratssitzung mit. „Wir haben mit der Schützenbruderschaft St. Pankratius erfolgreiche Gespräche geführt und den Speiseraum plus Nebenraum angemietet“, berichtet Günter Wagner, Beigeordneter und Kämmerer der Gemeinde. Jetzt müsse nur noch der Vertrag mit den Schützen unterzeichnet werden.

 Für die Unterbringung der Mensa in der Schützenhalle habe es auch Gespräche mit dem Gesundheitsamt gegeben, das bereits grünes Licht gegeben haben, so Wagner. Die hygienischen Voraussetzungen seien erfüllt. Für die Schützen würde dies keinerlei Einschränkung bedeuten, denn erstens ist die Anmietung nur für eine Übergangszeit, zweitens werde die Mensa nur an einigen Tagen genutzt. Veranstaltungen der Schützen am Wochenende würden durch den Mensabetrieb nicht beeinträchtigt. Auch die Entfernung zwischen Möhneseeschule und Schützenhalle sei für die Schüler „kein Ding“. 

Der Speiseraum ist etwa 100 Quadratmeter groß und verfügt über einen kleineren Nebenraum. Ansonsten sei alles Vorhanden: Eine eigene Küche, Tische und Bänke könnten zum Teil genutzt werden, zum Teil wird Mobiliar neu gekauft. Gerätschaften wie die große Geschirrspülmaschine, die noch im Haus des Gastes steht, könne uminstalliert werden. Teller und Tassen neu zu kaufen, bedeuten keine große Kosten, so Wagner. „Mitarbeiter des Bauhofs und der Hausmeister der Schule werden beim Umzug helfen, der ist flott gemacht.“ 

Rat und Verwaltung sind ausgesprochen froh, für die Übergangszeit einen Standort für die Mensa gefunden zu haben. Die Halle kann bis Ende des Jahres 2022 von der Gemeinde gemietet werden – mit Option auf Verlängerung, wenn sich der Neubau verzögern sollte. Bis vor kurzem nutzten die jungen Leute der Möhneseeschule einen Raum im Haus des Gastes als Mensa. Doch dann wurde beschlossen, diesen für die dritte Gruppe des Kindergartens „Flohzirkus“ zu nutzen – die Schüler müssen nach den Ferien woanders zu Mittag essen. Geplant ist, ein ganz neues Gebäude für die Mensa zu bauen. 

Als Ort favorisiert die Verwaltung den Standort des altes Hallenbads, das marode ist und abgerissen werden soll. Dafür ist das neue Hallenbad mit einem 25-Meter-Becken bereits im Bau. Anvisiert ist, das alte Hallenbad abzureißen, sobald die ersten Schwimmer ihre Bahnen im neuen Hallenbad ziehen können. Verwaltung und Politik hoffen, dass das alte Bad noch so lange in Betrieb bleiben kann, bis das neue eröffnet wird. Erhoffte Eröffnung des neuen Hallenbads ist Ostern 2021. 

Jetzt werden allerdings auch Untersuchungen geführt, ob das Gebäude des alten Hallenbads gegebenenfalls doch noch erhalten und Teile umgebaut werden können, um dort eine Mensa einzurichten. „Es ist nur eine der möglichen Ideen, die Mensa auf dem Gelände des alten Hallenbads neu zu bauen oder Teile des Gebäudes umzubauen“, erklärt Günter Wagner. Das allerletzte Wort sei dazu noch nicht gefallen

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