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Regionale: Experte des Ministeriums in Möhnesee

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Zur Umgestaltung des Spermauervorplatzes hat der Ruhrverband inzwischen dieses Gebäude erworben. ▪
Zur Umgestaltung des Spermauervorplatzes hat der Ruhrverband inzwischen dieses Gebäude erworben. ▪ © Dahm

MÖHNESEE ▪ Trotz schwieriger Finanzlage will die Gemeinde die Investitionen für die Regionale 2013 schultern. Welche Chancen bestehen, die einzelnen Bausteine zu realisieren, erörterte die Gemeinde jetzt bei dem Besuch einer Kommission mit Klaus Austermann vom NRW-Bauministerium an der Spitze.

Die Ergebnisse des Treffens erläuterte Bauamtsleiter Burkhard Schulte im Gemeinderat im einzelnen so: Die generelle Umgestaltung des Vorplatzes der Sperrmauer in Günne lässt sich nicht mit einschlägigen Fördertöpfen in Einklang bringen. In Sachen barrierefreier und behindertengerechter Gestaltung wären Zuschüsse aber durchaus denkbar. Geplant ist unter diesem Aspekt eine Rampe für Rollstuhlfahrer von dem tiefer gelegenen Parkplatz bis zum Spermauervorplatz.Dieser Platz selber könnte ebenfalls so umgestaltet werden, dass sich eine ebene Fläche ergibt, auf der Rollstuhlfahrer sich aus eigener Kraft fortbewegen können.

Mit Blick auf das Jubiläum 100 Jahre Sperrmauer im kommenden Jahr hat der Ruhrverband zudem das Gebäude mit dem Imbiss erworben. Hier sollen nach Möglichkeit der Fahrkartenverkauf der Möhneschifffahrt und die Hütte der Touristik GmbH unter einem Dach zusammengefasst werden.

Als notwendig angesehen wurde von der Kommission auch die Gestaltung der Durchgangsstraße in Delecke. Die Förderfähigkeit müsse aber im Rahmen der Priorisierung der einzelnen Vorhaben gesehen werden, sagte Schulte.

Für die räumliche Verbindung des Freizeitparks mit der Körbecker Ortsmitte und dem Pankratiusplatz wird ein städtebaulicher Ideenwettbewerb empfohlen. Die Auftragsvergabe an ein namhaftes Büro zur Durchführung des planerischen Wettbewerbs wurde im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung beschlossen.

Die Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb sollen mit der Bevölkerung eingehend diskutiert werden und in die weiteren Planungen einfließen. Die Kosten für den Ideenwettbewerb trägt zunächst die Gemeinde, sollte es zu einer Realisierung kommen, sind sie jedoch förderfähig.

Zum Stand des Verfahren: Der Antrag für den zweiten Stern für die regionale 2013 ist Schulte zufolge so gut wie fertig. Die Vergabe soll im Februar entschieden werden, danach beginnt direkt die Arbeit für den dritten Stern, ohne den es keine Zuschüsse gibt. ▪ tbg

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