Prinzessin kam im Postpaket

Das Geheimnis ist gelüftet: Daniela „Ela“ Becker ist Prinzessin. Jetzt ist das Dreigestirn komplett: Bernhard „Balke“ Balkenhol ist Adju, „Ela“ die Prinzessin, Andreas „Ville“ Villbusch Prinz Karneval.
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Das Geheimnis ist gelüftet: Daniela „Ela“ Becker ist Prinzessin. Jetzt ist das Dreigestirn komplett: Bernhard „Balke“ Balkenhol ist Adju, „Ela“ die Prinzessin, Andreas „Ville“ Villbusch Prinz Karneval.

Körbecke - „Ela“ ist die Prinzessin, das Körbecker Dreigestirn um die Wagenbauertruppe der „Störtebekers“ jetzt komplett. Gegen 22 Uhr am Samstagabend hüpfte Elferratsfrau Daniela Becker aus einem Postpaket und strahlte in die Menge.

Die Jecken in der Möhneseehalle waren aus dem Häuschen – wer die Zusammenhänge kennt, der weiß: Die Prinzessin ist die Frau von Bäcker Becker am Pankratiusplatz, war vor nicht allzu langer Zeit an seiner Seite die Schützenkönigin und hatte schon da ihre Qualitäten als Stimmungskanone bewiesen.

Prinz Karneval Andreas „Ville“ Villbusch (sonst fröhlicher Postbote im Ort) und Adju Bernhard „Balke“ Balkenhol strahlten ebenfalls. Ab jetzt gilt: „Störtebekers an die Macht, gefeiert wird die ganze Nacht.“

Wie sie die neue Prinzessin gesucht haben, das zeigten Prinz und Adju den Gästen auf der Bühne: Das Rumgeklicke in einem Online-Shop half nicht viel, letztlich schwangen beide sich ganz analog auf eine Post-Kutsche – und ließen sich von einem Pony durchs Dorf ziehen, um zu suchen. Ein kurioser Film ist dabei entstanden, den führten beide vor. Die Auflösung gab’s dann von den „Störtebekers“ auf der Bühne. Gefilmt wurden alle auch am Samstagabend. Nicht jetzt von zig Handys und privaten Rekordern – nein, die Post höchstselbst schickte Regie und Kameramann. Zu sehen bekommen aber nur die eigenen Leute in den Briefverteilzentren, wie schön die Körbecker Karneval feiern.

Das Programm in der Halle reichte wieder für mehrere Stunden Spaß am Stück: Die Tanzgarden traten auf und wurden begeistert abgefeiert. Der alte Elferrat ließ „Conny Cramer“ wieder auferstehen, machte aus der Nummer quietschfidele Sitzgymnastik.

Auch schön: „Dai Muichampelten“ als quirlige Nachwuchstruppe machten auf „Village People“ und sangen zur „YMCA“-Hymne „Hände weg vom HdG“ – natürlich nahmen die Jecken die aktuellen Diskussionen um einen Aldi-Neubau und einen möglichen Abriss des Haus des Gastes aufs Korn.

Die flotte Begleitmusik lieferten wieder „Los RockoS“, und nach dem Programm war wie üblich noch lange nicht Schluss: In einer langen Polonaise ging es kreuz und quer durch den Saal. Die Aussichten: Es bleibt schräg für die nächsten Wochen. - brü

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