Kirsten I. (Speckenheuer) ist die neue Prinzessin der KKG

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Jetzt ist es raus: Kirsten I. (Speckenheuer) ist die neue Prinzessin, das Dreigestirn der Körbecker Karnevalsgesellschaft KKG damit komplett. Prinz Roman I. (Aßhoff) reißt die Arme hoch und schwingt den Jöppel, links im Bild jubelt Adju "Schmolli“ (Alexander Schmolke).

Körbecke – „Ein Traum wird wahr – die Hannebummels führen die Narrenschar!“ Unter diesem Motto toben sie in diesem Jahr am Möhnestrand durch die Session. Seit spätabends am Samstag ist nun klar: Kirsten I. (Speckenheuer) ist neue Prinzessin und macht das Dreigestirn komplett. Prinz Roman I. (Aßhoff) und Adju „Schmolli“ (Alexander Schmolke) jubelten nach der Proklamation begeistert mit.

Auf geht’s in eine mal wieder richtig lange Session, denn bis Aschermittwoch ist es noch ein paar Wochen hin. Mitte Zwanzig ist die neue Prinzessin, sie gehört ins Umfeld der Wagenbautruppe, arbeitet bei einer Bank – und sie entspricht exakt dem „Fahndungsaufruf“, den Prinz und Adju veröffentlicht hatten: Schick ist sie, einen Stiefel vertragen kann sie, und die Hannebummels werden ihr wohl brav zu Füßen liegen, so war in den ersten Stellungnahmen zu hören.

Neue Traditionsfiguren wurden ebenso vorgestellt: Lina Koerdt ist Kinderbär, Stefan Gerke der große Bär. Jan Gerke ist Bärenlaier, und Hendrik Bömer als Herolds-Anwärter 41 nK („nach Klingelmann“, dem Urvater aller Herölde) stellte sich im neuen Dress vor, fing sich eine „Leoparde“, bekam Federhut und Heroldsring. Die Prüfung im Gasthof Böhmer muss er am Sonntag, 3. Februar ab 11.11 Uhr noch bestehen. Vorher beten die Herölde an der Muttergottes im Gänsebruch. Vielleicht hilft’s ja. 

Sie bereiteten echte Gänsehautmomente: Gea Griese, Silvia Abel und Martin Buxot verabschiedeten sich mit einer lustigen Bettgeschichte von den Jecken, ließen den Traum der vergangenen Session in vielen Bildern noch einmal für alle vorüberziehen.

Und als zum guten Schluss Prinz Gea (man behält diesen Titel in Körbecke ein Leben lang) zur Melodie von „Highland Cathedral“ sein Loblied aufs Dorf, die Menschen und den Karneval sang, da drängten sich auf der Bühne der Vorjahres-Elferrat der „Bummsköppe“ und viele Akteure der Session – und unten im proppenvollen Saal, da wogte das Narrenvolk an den Tischen hin und her. Viele wischten sich verstohlen die Tränen aus den Augenwinkeln. 

Ein Idiot war leider auch dabei, er zeigte den Hitlergruß.

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