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Ökumenische Woche am Möhnesee

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Ökumenischer Kraftakt: Die Pfarrer Thomas Barungi und Sadrack Djiokou halten vor der Krippe in der Körbecker Pfarrkirche die Schnitzfigurengruppe aus der Künstlerwerkstatt Winkelmann in Händen, die zum Weltjugendtag 2005 entstand. Damals waren Jugendliche aus Sambia und Kenia und Indien auf dem Weg nach Köln zu Gast am Möhnesee. Die Bischofsfigur, der Pfarrer Dr. Best eine Hand auf die Schulter gelegt hat, zeigt den heute emeritierten Erzbischof James Spaita aus Kasama. Es sei übrigens noch Platz an der Krippe, die jetzt um Figuren von Papst Johannes XXIII. und Sophie Scholl erweitert wurde, sagte Gerhard Best: „Ein Karnevalist und ein Schützenbruder gehören für mich auch noch hierhin....“  -  Foto: Brüggestraße
Ökumenischer Kraftakt: Die Pfarrer Thomas Barungi und Sadrack Djiokou halten vor der Krippe in der Körbecker Pfarrkirche die Schnitzfigurengruppe aus der Künstlerwerkstatt Winkelmann in Händen, die zum Weltjugendtag 2005 entstand. Damals waren Jugendliche aus Sambia und Kenia und Indien auf dem Weg nach Köln zu Gast am Möhnesee. Die Bischofsfigur, der Pfarrer Dr. Best eine Hand auf die Schulter gelegt hat, zeigt den heute emeritierten Erzbischof James Spaita aus Kasama. Es sei übrigens noch Platz an der Krippe, die jetzt um Figuren von Papst Johannes XXIII. und Sophie Scholl erweitert wurde, sagte Gerhard Best: „Ein Karnevalist und ein Schützenbruder gehören für mich auch noch hierhin....“ -  Foto: Brüggestraße

MÖHNESEE -   Einmal „durch die afrikanische Brille“ schauen - das ist der grundlegende Ansatz für die ökumenische Woche vom 21. bis zum 24. Januar: So beschreiben es die Pfarrer Dr. Gerhard Best und Thomas Barungi (katholische Pfarrei „Zum Guten Hirten“) und Pfarrer Sadrack Djiokou (evangelische Möhne-Kirchengemeinde).

Weit und breit wohl einzigartig, so schätzt Gerhard Best, sei die Tatsache, dass man in beiden Glaubensrichtungen jeweils einen Seelsorger aus Afrika vor Ort habe: Thomas Barungi stammt aus Uganda, Sadrack Djiokou aus dem Kamerun. Beide werden sich bei der Gestaltung der einzelnen Veranstaltungen für jedermann, die jeweils um 19.30 Uhr beginnen, abwechseln: Am Montag, 21. Januar, sind alle Interessierten zum gemeinsamen Taizé-Gebet in die katholische Sankt-Elisabeth-Kirche in Wamel eingeladen. Am Dienstagabend, 22. Januar, findet ein offener Gesprächsabend im evangelischen Gemeindehaus der Körbecker Zwölf-Apostel-Kirche statt. Thomas Barungi wird aus seiner Heimat erzählen, dabei die Musik als großes verbindendes Element für gemeinsame und individuelle spirituelle Erfahrungen zum Thema machen. Als Bibelarbeit ist Kapitel vier, Vers drei bis 20 aus dem Markusevangelium vorgesehen.

Am kommenden Mittwochabend, 23. Januar, findet der nächste Gesprächskreis im Körbecker Ludwig-Kleffmann-Haus statt. Sadrack Djiokou, der ebenso wie Thomas Barungi auf seine Promotion hinarbeitet, wird über das Thema seiner Doktorarbeit berichten: Afrikanische Christologie steht im Mittelpunkt des Abends. Der ökumenische Gottesdienst in der Körbecker Pfarrkirche Sankt Pankratius mit dem anschließenden geselligen Beisammensein im Ludwig-Kleffmann-Haus wird am Donnerstagabend, 24. Januar, die ökumenische Woche beschließen.

„Mit zwei Pfarrern aus Afrika und den ausgewählten Themen bekommt die ökumenische Woche ein ganz besonderes Gesicht“, war sich Dr. Gerhard Best beim Treffen mit dem Anzeiger sicher. „Es wird hochinteressant.“ -  brü

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