Darum sorgt der Bad-Bau für eine wochenlange Straßen-Sperrung in Körbecke

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Körbecke - Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Lehrschwimmbeckens sind gestartet - für die Nutzer des Berlingser Weges heißt das bis zum 27. August: Geduld bewahren.

Für diesen Zeitraum sind nämlich die Kanalarbeiten vorgesehen, die später das Lehrschwimmbecken mit dem restlichen Rohrnetz verbinden sollen. Wer jetzt seinen Wocheneinkauf bei Rewe oder Aldi erledigen will und aus Richtung Haarweg kommt, wird komplett ausgebremst. Zwar gewährt ein Schild neben der Absperrung „Zufahrt bis Baustelle frei“, doch schon wenige Meter weiter ist dann ganz Schluss – Vollsperrung. 

Klaus Dünschede von der Gemeinde Möhnesee will sich dieses Kuriosum persönlich ansehen und möglicherweise korrigieren. Nicht geändert wird die Verkehrsregelung aus der Ortsmitte auf den Berlingser Weg. Dort sorgt die halbseitig abgesperrte Straße mitunter für heiklen Begegnungsverkehr. „Hier gilt - wie immer im Straßenverkehr: wer das Hindernis auf seiner Seite hat, muss warten“, so Dünschede. Wie der Verkehr zu regeln ist, hat der Kreis Soest in einer so genannten straßenverkehrlichen Anordnung festgelegt.

So nervig die aktuelle Verkehrssituation auch ist, sie zeigt, dass es mit dem Bau des Lehrschwimmbeckens voran geht. Die Baugrube für das Gebäude ist bereits ausgehoben, vorbereitende Arbeiten für die Erschließung des Parkplatzes laufen. „Der Rohbau des Gebäudes beginnt Ende August/Anfang September“, zeigt sich Dünschede optimistisch. 

Das neue Schwimmbad soll Platz für ein 25-Meter-Becken bieten. Nach derzeitigem Stand beträgt das Gesamtvolumen für das neue Lehrschwimmbecken gut 4,5 Millionen Euro. Davon entfallen 3,9 Millionen auf den Bau des Schwimmbades, der übrige Teil wird für das Umfeld, Parkplätze, Gehwege, Grünanlagen und den Anschluss an das Nahwärmenetz benötigt. Die späteren Betriebskosten sollen bei 30 000 Euro pro Jahr liegen. Nach Fertigstellung soll das Bad mit Fahrzeugen vom Berlingser Weg aus angefahren werden. Zudem ist östlich des neuen Bades ein Parkplatz mit 30 bis 35 Stellplätzen vorgesehen. 

Für Bürgermeister Hans Dicke ist der Bau des Bades für die Gemeinde alternativlos. „Eine Gemeinde wie Möhnesee muss ein Schulschwimmbad haben“, hielt er in der zum Teil hart geführten politischen Diskussion Kritikern stets entgegen.

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