Ein neuer Gerätewagen der Körbecker Feuerwehr für 340.000 Euro rollt zum Einsatz

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Die Einsatzkräfte des Löschzugs Körbecke inspizierten jetzt ihr neues Fahrzeug.

Körbecke - Am Donnerstagabend fuhren die Einsatzkräfte aus dem Löschzug Körbecke ihren neuen 16-Tonner erstmals  vor die Tür. Unfälle, Unwetter, Einstürze – überall da, wo „technische Hilfeleistung“ gebraucht wird, kann das Fahrzeug eingesetzt werden.

Stationiert ist der „Gerätewagen Rüst“ in Körbecke, helfen soll er überall in der Gemeinde – und in der Nachbarschaft, wenn er angefordert wird. 

340.000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. Klingt teuer, hilft aber sparen: „Die Feuerwehr will flexibler arbeiten, sie muss Personal und Gerät schnell transportieren und sie braucht auch immer wieder Ladefläche“, erklärte Hans-Friedrich Winter von der Gemeinde: 

Das neue Fahrzeug mit dem Kofferaufbau, den zuladbaren Rollcontainern und der extra großen Kabine ist so gleichzeitig Mannschaftstransportfahrzeug, Rüstwagen, Logistikfahrzeug und Zelt-Ersatz in einem. 

Mitfahren können sechs Leute, das ist im Feuerwehrdeutsch eine „Staffel“. An Bord hat der Neue schweres Gerät wie Schere und Spreizer. Es gibt eine Seilwinde, Lichtmasten mit neuester Technik, sogar einen „Lichtmond“, der selbst einen Hubschrauberlandeplatz blendfrei ausleuchten könnte. 

Was sonst gebraucht wird, befindet sich auf Rollcontainern. Die lassen sich über die hydraulische Ladebordwand zuladen. 

Wird Platz zum Unterstellen oder Versorgen gebraucht, ist der Koffer schnell ausgeräumt und bietet erstaunlich viel Platz. Stehen kann man darin problemlos.

„Das ist alles Teil eines neuen Konzepts, das darauf setzt, immer das richtige Fahrzeug dabei zu haben“, erläuterte Winter weiter: 

„Delecke bekommt demnächst ein ähnliches Fahrzeug mit dem Schwerpunkt Wasserversorgung. In Völlinghausen steht ein ähnliches, etwas kleineres mit dem Schwerpunkt ABC-Einsätze.“ 

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