Neue Pläne für "Asia Garten": So soll es mit der Ruine an der Staumauer weitergehen

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Das große Haus oberhalb der Staumauer, in dem zuletzt der „Asia Garten“ untergebracht war, hat schon deutlich bessere Zeiten erlebt. Jetzt will der Eigentümer der Immobile das Haus grundlegend sanieren.

Möhnesee – Sehr appetitlich sieht das Gebäude schon lange nicht mehr aus – dabei war es einmal ein Ort, an dem Gastlichkeit groß geschrieben wurde. Das ist freilich lange her, heute ist der zuletzt als „Asia Garten“ bekannte Komplex oberhalb der Staumauer eine Ruine. Aber das soll sich bald ändern.

 

Aus erster Hand Details zu erfahren über das, was Eigentümer Bouarfa Douallal mit der Immobilie vor hat, in der einst das „Tiffanys“ und später das Chinarestaurant „Asia Garten“ beheimatet war, ist kaum möglich: Auf Anfragen des Anzeigers reagierte er nicht. Insider, die mit dem Projekt vertraut sind, bestätigen aber: Douallal hat bereits eine Baugenehmigung erhalten und damit begonnen, das Gebäude entkernen zu lassen. 

Das scheint auch nötig: Nicht nur der jahrelange Leerstand nach der Schließung des „Asia-Gartens“ hat der Bausubstanz des 1950 errichteten Hauses zugesetzt, auch ein Feuer richtete im Sommer 2016 beträchtliche Schäden an. Nicht geändert freilich hat sich mit den Jahren der attraktive Standort in der Nachbarschaft der Staumauer, bekanntlich ein touristisches Juwel und Anziehungspunkt für viele Besucher. Das Gebäude kommt auf vier Ebenen vom Unter- bis zum Dachgeschoss auf rund 1900 Quadratmeter Fläche. 

Nur wenige Schritte entfernt liegt mit dem „Sabe Mente“ ein weithin bekanntes Restaurant – sein Betreiber: Bouarfa Douallal. Dem Vernehmen nach will er die geografische Nähe der beiden Immobilien bei der Sanierung und Entwicklung des alten „Asia Gartens“ nutzen und in dem derzeit noch baufälligen Haus einen Hotelbetrieb aufziehen.

Dabei sollen, so ist zu hören, Synergien genutzt werden: So wäre es zum Beispiel denkbar, die Gäste, die im Hotel schlafen, zum Frühstück ins nur wenige Meter entfernte „Sabe Mente“ zu schicken. Bislang ist das freilich Zukunftsmusik, erst einmal werden Bauarbeiter und Maschinen eine Menge damit zu tun haben, aus der Ruine einen schmucken neuen Beherbergungsbetrieb zu machen.

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