Stockum steht bei Kappensitzung Kopf

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Eine Vorbereitung für die Bewerbung als Jägerken: Franz-Josef „Playboy“ Knappstein kann mit Prinz Hans I. herzlich drüber lachen.

STOCKUM ▪ Ein Fluss aus Freudentränen, der nicht enden wollte: Die Stockumer Narren hatten auf ihrer Kappensitzung keine Chance zu verschnaufen. Ihre Lachmuskeln wurden ausgiebig strapaziert. Und das nächste Jägerken haben sie auch schon gefunden.

„Ja, wer soll es denn sonst machen?“ Körbeckes Vorjahresprinz Franz-Josef „Playboy“ (Knappstein) warf jetzt munter seinen Hut in den Ring: Bei der überschäumenden Kappensitzung der Stockumer Narren in der Sankt-Jakobus-Schützenhalle wurde die Bewerbung jetzt vom großen Tross der Körbecker Karnevalisten publik gemacht: „Playboy“ war Prinz, er ist noch bis zum Sommer Schützenkönig in Stockum. Nur eins war er noch nicht: „Jägerken“ in Soest.

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Karneval in Stockum

„Bevor Du also noch als Bürgermeister gegen mich kandidierst, unterstütze ich lieber Deine Bewerbung“, ulkte Hans I. (Dicke) unter dem Jubel der Gäste in der proppevollen Halle. „Playboy“ selber war „baff“: Die Überraschung war ihm anzusehen, als ihm schon einmal eine großformatige Fotomontage überreicht wurde. Jetzt muss er ran, und ob es gelingen kann, wird sich zeigen, wenn in Soest die fünfte Jahreszeit wieder eingeläutet wird.

Das Programm der Stockumer sorgte gewohnt für stundenlange beste Unterhaltung – reihenweise machten sich bekannte Gesichter in der Bütt und auf der kleinen Bühne als Pointenlieferanten verdient und sorgten mit Genuss dafür, dass der Fluss der Freudentränen nicht versiegte.

Die Tanzgruppen der KKG heimsten verdienten Beifall ein: Mit ihrer musikalischen Weltreise hatten die Tanzmäuse schon bei der Prinzessinnenproklamation (Anzeiger berichtete) für einen Begeisterungssturm gesucht. Auch in Stockum wurden sie kräftig gefeiert – ebenso die Jugendtanzgarde mit strammem Gardetanz. Die „Moonlights“ um Monika Knappstein und Silvia Loer entführten in die siebziger Jahre. Käseigel und würzige „Tüten“ – bei dieser Vorstellung stand der Saal gesellig Kopf.

Das Tambourkorps schaute hinter die Kulissen des „stillen Örtchens“ – die schrägen Betrachtungen verfehlten ihre Wirkung nicht. Die „Närrischen Zehn“ brauchten da nur munter nachzulegen: Senioren waren für sie das große Thema. Stefan Gerke und Norbert Knappstein schlüpften wieder in die Rollen der „Dorftrottels“, machten in diesem Jahr auf „Doppelpass“ und hatten ihre ganz eigene Sicht der Dinge.

Stets mit viel Beifall bedachte Stammgäste: Die „Starlings“ aus Völlinghausen zeigten schon einmal, was in Kürze dort beim Karneval Furore machen soll. Durchs Programm führten Jens Mühlenschulte und Nancy Knappstein und strahlten von einem Ohr zum anderen: „Stockum Helau!“ ▪ brü

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