Nach holprigem Start geht Bau der Pfeffermühle am Möhnesee flott voran

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Im Sommer soll alles fertig sein. Gäste könnten von der „Pfeffermühle“ aus den Blick aufs Wasser genießen.

Körbecke – Der Start war holprig, dafür läuft es jetzt umso geschmeidiger. Am Ufer des Möhnesees reckt sich gerade die erste Etage des neuen Restaurants „Pfeffermühle am See“ empor. Die Arbeiten am Rohbau schreiten gut voran.

„In zwei Monaten soll der Rohbau fertig sein“, sagt Gastwirt und Eigentümer Faruk Fejzaj, danach dürften noch ein paar weitere Monate für den Innenausbau ins Land ziehen. „Auf jeden Fall wollen wir noch in diesem Sommer eröffnen.“

Das sah lange Zeit ganz anders aus. Nachdem im Frühjahr 2018 bereits eine Baugrube ausgehoben worden war, passierte erst einmal gar nichts. Beobachter befürchteten schon das vorzeige Aus für die „Pfeffermühle am See“, so der Name des neuen Restaurants. 

Die gesamte Statik ist überarbeitet worden. Das mit den Punktfundamenten habe nicht recht funktioniert; nun ist der Boden verdichtet und eine Betonsohle konnte gegossen worden, so der Investor. Das Theater mit der Statik war das eine, was 2018 versalzen hat, die Suche nach tatkräftigen Handwerkern und Firmen das andere, so der Gastwirt. Wegen der vollen Auftragsbücher in den Bau- und Handwerkbetrieben waren keine Leute aufzutreiben, die Zeit haben.

Inzwischen hat der Körbecker eine Baukolonne aus Düsseldorf verpflichten können, die nun zügig seine Pläne in Stein umsetzt. Damit die Rheinländer erst gar nicht Zeit am Morgen und am Abend im Stau auf der A 40 verplempern und womöglich unnötig in Druck geraten, hat Fejzaj die Truppe kurzerhand in eine Ferienwohnung in Körbecke einquartiert. Dort wo andere Urlaub machen.

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