Frisches aus der Region beim Bauernmarkt in Körbecke

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Peter Viertmann (2. von links), Touristik-Chefin Vera van Sloten (links) sowie Gabriele Thomas und Hansfriedrich Winter als Mitorganisatoren aus dem Rathaus bauten gestern die Pyramide aus Herbstfrüchten auf.

Möhnesee - Nach der Menge der Kürbisse befragt, die er mit nach Körbecke bringt, antwortet der Landwirt Peter Viertmann: „Das sind mehrere Tausend.“ Der Bauernmarkt kommt jeden Herbst groß raus, zum 20. Male soll er am bevorstehenden Feiertag, 3. Oktober, zur runden Sache werden. 

Peter Viertmann, der aus Hilbecke kommt und nächste Woche seinen Stand mit Herbstfrüchten und Blüten bestückt, gibt seit gestern Morgen einen ersten Vorgeschmack auf das Großereignis, das die Besucher traditionsgemäß in Scharen anzieht: Mit Unterstützung von Touristik-Chefin Vera van Sloten sowie Hansfriedrich Winter und Gabriele Thomas aus dem Rathaus baute er am Seepark einen Blickfang mit ländlichen Erzeugnissen auf. 

Er kommt viel in der Gegend herum, gehört zu den Stammhändlern des Publikumsmagneten in Körbecke und bestätigt es den Organisatoren gern: „Der Markt hat sich toll entwickelt.“ Was das heißt, macht er an einer weiteren Zahl deutlich: „Voriges Jahr war der Andrang so groß, dass wir noch einmal 25 Schüsseln mit Blumensträußen nachordern mussten.“ Und auch der Nachschub fand reißenden Absatz. 

Der Möhneseer Bauernmarkt bietet in Hülle und Fülle Gutes vom Feld, aus den Beeten und sogar vom Weinberg. An gut 130 Ständen findet sich, was das Herz begehrt, wobei die Palette von Leckereien für den Vorrat bis zu Dekorativem für Haus und Hof reicht. 

Auch im Haus des Gastes präsentiert eine Reihe von Ausstellern ihr Angebot, insbesondere Handarbeiten. Viele Besucher wissen genau, wo sie „ihren“ Direktvermarkter antreffen. Etliche „Fans“ nehmen eine längere Anfahrt in Kauf, beispielsweise aus dem Ruhrgebiet. Zielstrebig begeben sie sich auf die Genuss-Tour. 

„Immer mehr Menschen ist es nicht mehr egal, wo sie ihr Essen herbekommen. Sie kaufen regionale Produkte – in Hofläden um die Ecke oder bei einem Ausflug in die Region. Der Bauernmarkt am Möhnesee ist eine gute Gelegenheit, sie kennenzulernen“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Erstmals ist eine Aalräucherei dabei. 

An vielen Stellen verkaufen die Anbieter Heimisches und geben gern Auskunft über Qualität und Anbau. Beliebt bei der Kundschaft sind auch die Häppchen zum Kosten. Bei den Handwerkern stellt sich erstmals ein Schieferschmied vor. Vera von Sloten, die erst kürzlich zum Möhnesee kam, kennt den Bauernmarkt noch nicht. Ein Bummel ist aber fest eingeplant. Außerdem freut sie sich darüber, viele Besucher in den neuen Räumen der Möhnesee-Touristik zu begrüßen. Am 3. Oktober besteht nämlich auch Gelegenheit zu einem Rundgang durch das erweiterte Rathaus. 

Freudig erwartet wird am Möhnesee eine Delegation aus Wintzenheim, der Partnergemeinde im Elsass. Beim Bauernmarkt herrscht Hochbetrieb, bei Sonnenschein sowieso und meistens auch dann, wenn der Himmel grau ist. Für alle, die mit dem Auto kommen, weisen Hansfriedrich Winter und Gabriele Thomas auf die Parkmöglichkeiten hin: gleich an der Möhneseehalle, vor den Supermärkten, in der Hospitalstraße am Haus des Gastes sowie auf den Schulhöfen oder am Seepark. 

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