Rettungshubschrauber konnte umkehren

Geschwindigkeit falsch eingeschätzt - wieder ein Unfall auf dem Haarweg

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[Update, 8.55 Uhr] Möhnesee - Der Kreuzungsbereich Wameler Straße und Haarweg (B516) musste am Dienstagabend für eine Unfallaufnahme weiträumig gesperrt werden. Polizei und Körbecker Feuerwehr waren im Einsatz. Fünf Personen wurden verletzt.

Auch ein Rettungshubschrauber war zunächst angefordert worden, konnte aber abdrehen. Bei dem Zusammenstoß zweier Autos wurden die beiden Fahrer leicht, insgesamt drei Beifahrer - darunter ein vierjähriges Kind - schwer verletzt.  

Die Polizei schildert den Unfallhergang in einer Mitteilung vom Mittwochmorgen so: Ein 69-jähriger Mann aus Warstein war gegen 18.50 Uhr mit seinem Opel Astra auf der Wameler Straße in Richtung des Sees unterwegs und beabsichtigte, an der Kreuzung links abzubiegen. 

Dabei hatte er die Geschwindigkeit eines von links kommenden VW Polo offenbar falsch eingeschätzt - dessen 34-jährige Fahrerin, eine Frau aus Werl, konnte den Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern. 

Mit im Opel saßen ein 24- und ein vierjähriger Beifahrer, beide ebenfalls aus Warstein. Sie wurden schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Eine 17-Jährige, die mit im Polo saß, wurde ebenfalls schwer verletzt. 

Rettungshubschrauber kann umkehren

Die arg demolierten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppunternehmen fortgebracht. Für die Feuerwehr hatte Möhnesees stellvertretender Wehrführer Christoph Rademacher die Einsatzleitung übernommen. Der vorsorglich angeforderte Rettungshubschrauber hatte ebenso abdrehen können wie bei dem zunächst alarmierten "Massenanfall von Verletzten", kurz MANV, Entwarnung gegeben werden konnte.

Immer wieder Unfälle auf dem Haarweg 

In den vergangenen Wochen kam es auf der Bundesstraße immer wieder zu schweren Unfällen. Am 10. Juni hatte die Polizei dort mit einem Hubschrauber nach einem flüchtigen Unfallverursacher gesucht. Ende Mai hatte sich der Wagen eines Mannes aus Möhnesee auf der Strecke überschlagen

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