Am Möhnesee

Trotz aller Warnungen: Frau steckt bis zur Hüfte im See-Schlamm fest

Seetreppe Möhnesee
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Die Seetreppe am Möhnesee ist ein beliebter Ausflugsort. Leider bringen sich Spaziergänger immer wieder in Gefahr.

Trotz Warnung: Die Feuerwehr musste am Neujahrstag zum Möhnesee ausrücken. Eine Frau hatte sich in eine brenzlige Lage gebracht.

Körbecke - Erst am Mittwoch geriet ein Kind an der Seetreppe in Möhnesee-Körbecke in eine missliche Lage, als es das durch den niedrigen Wasserspiegel frei liegende Ufer des Möhnesees betrat und im Schlamm versank. Die Feuerwehr rettete das Kind und warnte vor den großen und unsichtbaren Gefahren, die solche Ausflüge aufs Ufer mit sich bringen.

Und jetzt das: An Neujahr musste eine Gruppe des Löschzugs Körbecke genau wegen einer solchen Leichtsinnigkeit wieder ausrücken! Gegen 12.30 Uhr versank eine Frau im Bereich der Jugendherberge am Südufer im Schlamm, steckte bis zur Hüfte fest und hatte keine Chance, sich aus eigenen Kräften zu befreien.

Frau versinkt am Möhnesee im Schlamm: Feuerwehr mit Eisretter im Einsatz

„Wir mussten die Frau aufwändig mit einem Eisretter befreien“, berichtete Christian Böddeker, Leiter der Feuerwehr Möhnesee. Mit einem Eisretter kommen die Einsatzkräfte sicher zum Patienten, egal ob auf Eis oder wie in diesem Fall auf Schlamm, ohne selbst einzubrechen oder einzusinken. Ein ganzer Rüstzug war vor Ort, um der Frau zu helfen. Wieder war es die Hilfe der Feuerwehr, die Schlimmeres verhinderte.

Die Feuerwehr warnt erneut ausdrücklich vor den Gefahren, die am Möhne-Ufer lauern und rät dringend davon ab, das frei liegende Ufer für einen Spaziergang zu betreten. Man begibt sich in Lebensgefahr und merkt den Ernst der Lage erst, wenn es bereits zu spät ist.

„Wenn man einmal feststeckt, kommt man nicht mehr raus. Das ist ein Treibsandeffekt“, unterstrich Christian Böddeker, Leiter der Feuerwehr Möhnesee.

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