Bauarbeiten kosten 530.000 Euro

Möhnestraße bleibt monatelang dicht: Kreis sperrt Weg zur Staumauer bis Ende November

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Alle Wege führen nach Rom, bald aber keiner mehr nach Günne: Die Bauarbeiten des Kreises, die am Mittwoch beginnen, nehmen viele Wochen in Anspruch.

Die Möhnestraße zwischen Günne und der Sperrmauer wird ab kommenden Mittwoch für längere Zeit voll gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten des Kreises Soest.

  • Die Möhnestraße wird für mehrere Monate östlich in Richtung Delecke gesperrt.
  • Die Vollsperrung blockiert den Weg zur Staumauer.
  • Die Kosten für die Bauarbeiten betragen etwa 350.000 Euro.

Möhnesee - Günner, die den Ort über die Möhnestraße verlassen oder erreichen wollen, haben es zurzeit nicht leicht. Nachdem die Strecke westlich in Richtung Niederense bereits seit Ende Februar wegen Steinschlaggefahr dicht ist und das wohl auch noch längere Zeit – mindestens weitere vier Monate – bleibt, sperrt der Kreis Soest ab kommenden Mittwoch die Kreisstraße 8 auch noch östlich in Richtung Delecke. Und das für mehrere Monate. 

Grund für die Vollsperrung vom 12. August bis 27. November sind Bauarbeiten zwischen Günne und der Sperrmauer. Darauf macht die Abteilung Straßenwesen der Kreisverwaltung aufmerksam. Auf einer Gesamtlänge von rund 750 Metern erneuert das beauftragte Tiefbauunternehmen den Asphalt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit der Radfahrer wird zudem der Radweg neu hergestellt und dabei von zwei auf drei Meter verbreitert. 

Die Sperrmauer wird in den nächsten Monaten von Günne aus nur noch über Umwege erreichbar sein.

Außerdem wird die vorhandene Bushaltestelle behindertengerecht ausgebaut. Abschließend soll dieFußgängerampel an der Staumauer erneuert werden und LED-Technik erhalten. Der Kreis investiert in diese Maßnahmen 530.000 Euro

Zwei Abschnitte

Die Arbeiten erfolgen in zwei Abschnitten: Begonnen wird zunächst kurz vor dem Ortsausgang bis zur Einmündung der Kreisstraße 20 (Richtung Deiringsen). Etwa vier bis fünf Wochen später folgt der zweite Abschnitt, der dann den weiteren Verlauf der K8 bis zur Staumauer umfasst. 

Die Baumaßnahme wird in zwei Abschnitte unterteilt.

Lediglich für Anwohner soll die Durchfahrt frei bleiben. Für die Ausführung der Asphaltarbeiten müssen die Streckenabschnitte allerdings auch für den Anliegerverkehr gesperrt werden – dabei soll es sich aber nur um zwei bis drei Tage handeln. Die Umleitung wird ausgeschildert und führt über die B516 (Haarweg), die K20 (Thingstraße) und die L745 (bei Niederense). 

Beliebter Treffpunkt für Motorradfahrer: Auch der Imbiss "Wolfs Revier" ist von der Sperrung betroffen.

Über die genauen Termine will der Kreis die Anrainer frühzeitig informieren. Ob es eine gesonderte Regelung für die Erreichbarkeit der Gastronomie-Betriebe vor Ort geben wird, ist noch nicht klar. Man wolle sich diesbezüglich aber um eine Lösung bemühen. Besonders schwierig macht es aber beispielsweise im Bereich von „Wolfs Revier“ der Umbau der Bushaltestelle.

Die anderen Baustellen

Möhnesee ist derzeit von vielen Baustellen geprägt. Neben den obligatorischen Breitbandausbau-Arbeiten der Gemeinde sind Kreis und Land mit ihren Arbeiten an mehreren Straßen zugange. Die Kreisstraße 8 ist demnächst gleich doppelt gesperrt – von Günne aus gesehen sowohl nach Niederense als auch nach Delecke. 

Bereits am Donnerstag teilte der Kreis mit, dass die Kreisstraße 33 (Syringer Straße) länger gesperrt werden muss als zunächst angenommen. Wegen umfangreicher Baumpflegearbeiten bleibt die K33 von Völlinghausen bis zur L856 deshalb auch in der kommenden Woche von Montag bis Freitag täglich zwischen 7.30 und 15 Uhr gesperrt. 

Günne in der Sackgasse: Die Möhnestraße wird ab kommender Woche auch noch in Richtung Staumauer gesperrt.

Ab Dienstag soll die Bundesstraße 229 in Arnsberg-Breitenbruch wieder frei sein. In den vergangenen Wochen wurde die Fahrbahn dort für 930.000 Euro instandgesetzt. Die Sperrung aufgrund der Baustelle wurde bis zum 11. August verlängert.

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