Möhnesee

Maria Moritz als Bürgermeister-Kandidaten bestätigt

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Maria Moritz hat ihre gesammelten Unterschriften Wahlleiter Hans Dicke übergeben.

Körbecke – Was macht Maria Moritz mit diesem Stapel Papier beim Bürgermeister? Als unabhängige Bürgermeister-Kandidatin für die Wahlen im Herbst muss sie laut Wahlordnung erst einmal 150 Unterstützer-Unterschriften von Wahlberechtigten aus Möhnesee zusammen bringen.

Die Unterschrift wird auf einem Vordruck der Gemeinde geleistet. Der geht ans Wahlamt, und dort wird geprüft, wer da unterschrieben hat, ob eine Wahlberechtigung vorliegt und ob nicht noch eine weitere Unterschrift für jemand anderen vorliegt – das wäre strafbar. 175 Unterschriften hat Maria Moritz eingesammelt und jetzt beim Wahlleiter Hans Dicke abgegeben. Weil der nicht mehr antritt für eine weitere Amtszeit, darf er diese Funktion ausüben, wie Christoph Koch vom Wahlamt der Gemeinde erläuterte. Koch und sein Team haben die Unterschriftenlisten inzwischen alle geprüft und für in Ordnung befunden. 

"Die Wahlen finden statt"

Wird es die Kommunalwahlen im Herbst geben trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie? „Die Wahlen finden statt, das ist das Signal aus Düsseldorf“, sagte Hans Dicke dazu. Bis Juli ist für alle, die Bürgermeister werden wollen, Zeit, notwendige Formalitäten im Vorfeld der Wahl zu erledigen. Neben Maria Moritz stellt sich die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Honsel zur Wahl. Sie wird von der CDU vorgeschlagen und muss deshalb keine Unterstützungs-Unterschriften sammeln. Gleiches gilt für den parteilosen Florian Kamp, der von SPD und FDP vorgeschlagen wird. Maria Moritz ist Ratsfrau für die Bürgergemeinschaft (BG) und Mitglied – als Kandidatin geht sie als unabhängige Bewerberin ins Rennen und will als Bürgermeisterin ihre BG-Mitgliedschaft ruhen lassen. Nicht geäußert haben sich bislang die Bürgergemeinschaft und Bündnis90/Die Grünen. 

Grüne noch unschlüssig

Bei der Bürgergemeinschaft hat der Beginn der Corona-Pandemie den bereits festgesetzten Termin für eine Kandidatenbefragung platzen lassen. Man arbeite an einem neuen Termin, sagte Vorsitzender Thomas Schöne. Bei den Grünen seien durch Corona die Gespräche auch ins Stocken geraten, teilte Vorsitzender Uwe Gronert mit. Ob es überhaupt einen eigenen grünen Vorschlag oder eine Empfehlung geben werde, ließ er offen. Die Parteien müssen bis zum Stichtag im Juli ihre Wahl- und Reservelisten für die Wahlen zum Rat zusammengestellt und beschlossen haben.

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