Michael Berg ist neuer Herold in Körbke

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Der eine schaut, der andere schreibt: Während Heroldsanwärter Michael „Mountain“ Berg auf dem Stuhl „wie Klingelmann kucken“ musste, schrieb sich Vorgänger Christoph Moorbusch mit dem ungefähren Satz „Ein Herold darf nicht in den Skiurlaub fahren, wenn Prinzenproklamation ist und er seine Brocken an den neuen Heroldsanwärter übergeben muss“ die Finger wund.

KÖRBKE - Prinz, Adjutant und Prinzessin sowieso. Aber in Körbecke darf es gern ein bisschen mehr sein an närrischen Symbolfiguren. Mit der am Sonntagabend erfolgten Kür des neuen Herolds ist die letzte Personalie für die laufende Session erledigt.

Mit Michael „Mountain“ Berg kommt als Herold 37 n. K. zu Amt und Würden. Als neuer Herold schreitet er mit seiner kaum zu überhörenden Tröte und der großen Hellebarde den Karnevalisten bei allen Auftritten und Umzügen voran.

Herold wird man nicht einfach so: Man muss schon dreinschauen können wie der legendäre Übervater Ernst Klingelmann, man muss den Plattdeutsch-Test bei „Lä“ Jupp Balkenhol bestehen und darf auch sonst um keine schräge Antwort verlegen sein. Wer’s schafft, dem Klingelmann-Konvent zu imponieren, darf sich neben dem schmucken Kostüm fortan mit dem Prädikat „n. K.“ (nach Klingelmann) schmücken.

Im Gasthof Böhmer trafen sich zur Entscheidung über die Neuvergabe am Sonntag wieder reichlich Herrschaften im bunten Wams, hörten und genehmigten den Jahresbericht des Chronisten Diether Luhmann, schmückten in einer Ehrung Herölde-Präsident 1 n. K. Werner Leifert mit einem wieder aufgefundenen Orden, den einst Ernst Klingelmann von einer belgischen Delegation verliehen bekommen hatte, und fühlten danach dem neuen Klingelmann-Bewerber auf den Zahn. So viel ist von der mehrstündigen Sitzung durchgesickert: Der Neue hat bestanden und ist jetzt offiziell Herold 37 n. K. - brü

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