Arbeiten an neuer Anlage haben begonnen

Neue Beleuchtung: Bald wird es im Seepark wieder Licht

Bürgermeisterin und Planer bei Beleuchtungsanlage im Seepark
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Bürgermeisterin Maria Moritz freut sich darüber, dass Ausführungsplaner Frank Amen und Johannes Kobeloer (von links) von der Westenergie und Frank Pumpe mit seinen Kollegen von der Firma Börger Licht ins Dunkel im Seepark bringen werden.

Dunkel, sehr dunkel wird es an vielen Stellen im Seepark nach Einbruch der Dämmerung. Es gibt zwar eine Beleuchtungsanlage, die ist aber in die Jahre gekommen und fällt oft aus. Jetzt wird sie ausgetauscht.

Möhnesee – Etwas Fantasie war schon nötig, um sich am Mittwochmorgen im dichten Schneetreiben vorstellen zu können, wie der Seepark im Sommer im allerbesten Licht erstrahlen wird. Ausführende Unternehmen und Gemeinde stellten die Pläne dafür vor – und wie weit sie bereits gediehen sind.

Schon vor den Osterfeiertagen waren Menschen und Maschinen in mehreren Bereichen des Seeparks und dem benachbarten Parkplatz aktiv geworden, um die mit den Jahren immer maroder gewordene alte Beleuchtungsanlage gegen eine moderne neue auszutauschen. Inzwischen sind rund die Hälfte der insgesamt 46 neuen Masten, die benötigt werden, mit stabilen Betonfundamenten im Boden aufgestellt, die restlichen werden in den nächsten Tagen folgen – sofern das Wetter das zulässt.

Anschließend werden die Tiefbauer anrücken und die Leuchtstellen mit den nötigen Leitungen im Erdreich verbinden. Mit dem Bau der zentralen Steuerungsanlage und dem Installieren der LED-Leuchten wird die Maßnahme dann abgeschlossen – laut Zeitplan rechtzeitig vor der Sommersaison.

Insgesamt 46 neue Leuchtstellen (rot umrandet) werden im Seepark entstehen – zwei davon illuminieren Bäume (blau). Gelb markiert sind bereits installierte neue Leuchten auf der Seetreppe und dem Parkplatz.

Planung und Ausführung liegt in den Händen des Unternehmens Westenergie, für das Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer einige technische Details des Projektes erläutert. „Verbaut werden hier neue Leuchten des Herstellers Schréder, genauer handelt es sich um das energiesparende Modell Zylindo. Das kommt pro Leuchte mit nur 18 Watt aus - gut für den Klimaschutz - ist ausgesprochen stoßfest und robust und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt“.

Und: Die Leuchten sind nicht nur technisch hochwertig, sondern auch was fürs Auge: „Das Design wurde speziell ausgewählt, weil es ins Gesamtbild des Seeparks passt“, erklärt Kobeloer.

Womit wesentliche Aspekte abgedeckt sind, die in der Vergangenheit auch Politik und Verwaltung von dem Projekt überzeugt hatten. So betont Bürgermeisterin Maria Moritz die Wichtigkeit einer modernen, energieeffizienten und attraktiven Beleuchtung für die Besucher des Seeparks. „Während es hier früher wegen der technischen Anfälligkeit der alten Anlage oft dunkel blieb, gibt es mit der neuen Beleuchtung viele Möglichkeiten, stimmungsvolles Licht zu inszenieren und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl vieler Besucher zu stärken“, erklärt sie.

Bevor aus dem Dunkel aber wieder Licht werden kann, ist noch viel Arbeit nötig – angesichts der zahlreichen Projekte, die die Westenergie im Gemeindegebiet derzeit realisiert, durchaus eine logistische Herausforderung: „Unter anderem werden ja gerade am Südufer die Leitungen für die Versorgung der Anwohner mit Breitbandanschlüssen verlegt“, erinnert Kobeloer an ein aktuelles Großprojekt des Unternehmens, auf der anderen Seite des Sees – und auch das soll natürlich so zügig wie möglich abgeschlossen werden.

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