Lichtkonzept für die Sperrmauer: Erleuchtung fehlt noch

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Mit Licht in Szene gesetzt: Wie das funktioniert, war bei dem „Jahrhundertleuchten“ zur Feier des 100-jährigen Bestehens der Talsperre im Jahr 2013 zu sehen.

Günne – Die Frage eines umfassenden Lichtkonzepts für den Bereich rund um den Ausgleichsweiher wird seit einigen Jahren diskutiert, wegen verschiedener Schwierigkeit ist in der Sache bisher aber noch nichts entscheiden. Trotzdem kommt jetzt etwas Bewegung in die Sache.

Der Ruhrverband ist nämlich von der Bezirksregierung aufgefordert, Maßnahmen zur Absicherung der Fußgänger auf dem Damm westlich des Ausgleichsweihers vorzunehmen. Denkbar sei dafür der Einbau von Gabionenwänden, die zirka einen halben Meter hoch sind und in die in passenden Abständen eine Beleuchtung integriert werden könnte. 

Ruhrverband plant Effektbeleuchtung

Wie die Gemeindeverwaltung in der Vorlage für den Ausschuss für Bauen und Verkehr berichtet, hat der Ruhrverband angeboten, die Beleuchtung mit installieren zu lassen, verbunden mit Kosten von zirka 18 000 Euro plus Verkabelungs- und Folgekosten. 

Des Weiteren habe der Ruhrverband eine farbige Effektbeleuchtung für die Pavillonaufbauten der Schiebertürme erworben, ähnliches gelte für eine Illuminierung der Turbinenhalle. Außerdem soll der Kiosk des Ruhrverbands im Zuge der Sanierung eine zusätzliche Außenbeleuchtung erhalten. 

In der Sitzungsvorlage wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Diskussion über ein Lichtkonzept für den Ausgleichsweiher zunächst im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) weitergeführt werden sollte. 

Die bisherigen Erörterungen hatten allerdings auch gezeigt, dass eine Umsetzung so ohne Weiteres nicht einfach ist. So hatte der Ruhrverband deutlich gemacht, dass die Gemeinde bei der Herstellung eines Rundweges mit Beleuchtung die Verkehrssicherungspflicht für die serpentinenartigen Treppen im Norden und Süden der Mauer übernehmen müsse. Zudem hatte die Untere Landschaftsbehörde beim Kreis Soest darauf hingewiesen, dass die Belange des FFH-Vogelschutzgebiets berücksichtigt oder geprüft werden müssten, ehe eine umfangreiche Beleuchtung eingebaut werden kann. 

In der Vorlage wird deshalb auch zum Ausdruck gebracht, dass es sich abgesehen von der Straße Zum Weiher in verschiedenen Abschnitten um Spazier- oder Wanderwege handelt. Es könne trefflich darüber diskutiert werden, ob hierfür eine Beleuchtung vorgesehen werden müsse. 

Angesichts dieser gegensätzlichen Einschätzungen dürfte die Diskussion wohl noch entsprechend weitergehen. Vor allem Vertreter der SPD hatten in der Vergangenheit bisweilen heftige Kritik daran geübt, dass es mit der Umsetzung des Lichtkonzepts dauert.

Termin der Sitzung 

Ausschuss für Bauen und Verkehr: Donnerstag, 21. März, im Sitzungssaal; der öffentliche Teil beginnt um 17.30 Uhr

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