Lehrschwimmbecken Körbecke

Architekt und Rat besichtigen Bad in Waltrop bei Dortmund

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Diese Zeichnung des Architekten zeigt das Erdgeschoss des Bades, bei dem dreieckigen Pfeil oben befindet sich der Eingang, es folgen die Umkleiden, Duschen und Sanitäranlagen, danach wartet das becken mit drei 25-Meter-Bahnen auf die Schwimmer.

Körbecke - Die Baugenehmigung für das neue Lehrschwimmbecken in Körbecke liegt längst vor. Die Pläne wurden im Ausschuss für Bauen und Verkehr vorgestellt. Dabei gab es in der Sitzung zwar einige Hinweise, die zu Veränderungen führen können, grundlegende Plankorrekturen sind aber nicht erforderlich.

Drei Bahnen sollen in dem 25 Meter langen und acht Meter breiten Becken Platz finden. Zwei Umkleidekabinen mit je 29 Quadratmetern, jeweils eine für Jungen und Mädchen, inklusive Dusche und Toilette sind geplant. Im Keller des Hallenbads werden Lagerräume und die Technik untergebracht. Die Lüftungstechnik wird über den Umkleidekabinen installiert.

In den nächsten Tagen schaut sich Architekt Dirk Neugebauer mit interessierten Rats- und Ausschusmitgliedern ein vergleichbares Hallenbad in Waltrop an. Daraus könnten sich noch Lösungen für unklare Details ergeben. Beispielsweise steht noch nicht fest, ob der absenkbare Hubboden weiter vergrößert wird.

Burkhard Schulte, Fachbereichsleiter Bauwesen der Gemeinde Möhnesee, berichtet, dass die Ausschreibungen für das Bauvorhaben voraussichtlich Mitte oder Ende Januar eingeleitet werden. 15 verschiedene Auftragsvergaben für einzelne Gewerbe soll es geben. 

4,5 Millionen Euro Volumen

Nach derzeitigem Stand beträgt das Volumen knapp 4,5 Millionen Euro, davon entfallen 3,9 Millionen auf den Bau des Schwimmbades. Der übrige Teil wird für das Umfeld, Parkplätze, Gehwege, Grünanlagen und den Anschluss an das Nahwärmenetz benötigt.

Nach Fertigstellung soll das Lehrschwimmbecken mit Fahrzeugen vom Berlingser Weg und über den Grünen Weg erreichbar sein. Östlich neben dem neuen Bad ist ein Parkplatz mit 30 bis 35 Stellplätzen geplant. Dieser soll von den Besuchern des Bades genutzt werden, aber auch die täglichen Parkraumprobleme für die Schulen und Sportstätten reduzieren. Eine Entscheidung über das alte Schwimmbad ist noch nicht erfolgt.

Schulte erklärt, dass das Gebäude nach Beurteilung von Fachkundigen „marode“ und unter energetischen Aspekten nicht mehr zu sanieren ist. Über eine Folgenutzung der Immobilie – mit oder ohne Gebäude – wird noch beraten.

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