Körbecker Jecken wollen im Rudel singen

+
Hubertus Peck (links) gibt sein Amt als Zugführer an Vorjahres-Adju Alexander „Schmolli“ Schmolke weiter. Prinzessin Kirsten und Prinz Roman (Mitte) wurden ebenso mit viel Dank verabschiedet. Jan „Jatza“ Jatzkowski (rechts) macht weiter als Kassierer.

Körbecke - Die Jugend fordert gemeinsam Singen: Die vielen schönen echt Körbecker Karnevalslieder sollen mal wieder richtig eingeübt werden, und dazu könnte es in dieser Session einen eigenen Werkstatt-Tag geben, damit am Fastnachtsdienstag alle nicht nur gut bei Stimme sondern auch textsicher sind.

Schließlich gilt: „Körbecke ist eine singende Fastnacht!“, und Titel mit ganz viel Herz und Lokalkolorit, es gibt sie gleich im Dutzend. „Wir organisieren was“, so versprach Aloys Koch, Vorsitzender der Körbecker Karnevalsgesellschaft (KKG) am Montagabend im Hotel „Haus Griese“. Dort saß das Narrenvolk beieinander, um die neue Session einzuläuten: Prinz Roman (Aßhoff), Prinzessin Kirsten (Speckenheuer) und Adju „Schmolli“ (Alexander Schmolke) durften sich noch einmal über tollen Applaus freuen: „War schön mit Euch!“, unterstrich der Vorsitzende. 

Wer neu auf den Narrenthron kommt, das wird erst im nächsten Jahr verraten: Am 10. Januar ist Prinzenproklamation, am Samstag darauf die Prinzessinnenproklamation, noch eine Woche später die ulkige Heroldsprüfung – der durchaus gemeinnützige Herren-Konvent der Herölde hat das Vereinsliederbuch im Kopf und daneben sogar stets noch ein eigenes Heftchen mit Liedern im Wams, gerne auch auf Platt: Diese Mundart pflegen die Karnevalisten ebenso. 

Der nächste Applaus galt ihnen: Jan „Jatza“ Jatzkowski bleibt Kassierer. Hubertus Peck wurde mit viel Dank aus dem Vorstand verabschiedet. Neun Jahre lang war er Zugführer, organisierte den Zeltaufbau und den Ablauf des Umzugs am Karnevalsdienstag, die Materialbeschaffung für den Wagenbau, er bereiste die Truppen während der Session und kümmerte sich um viel Kleinkram, der rund um den Umzug der Wagenbauer und Fußtruppen anfällt. Vorjahres-Adju „Schmolli“ rückt nach: Alexander Schmolke traut sich den Stress-Job zu und ist jetzt neuer Zugführer. Und ja: Es wird einen Umzug geben – der nötige Beschluss dazu war reine Formsache.

Sie sind munteres Rückgrat aller Veranstaltungen: Die Tanzgarden der KKG, das berichtete Jugendwart Tim Villbusch, sie zählen im Moment 62 Aktive – Jungen trauen sich Gardetanz inzwischen auch mehr und mehr zu: Bei den „Tanzmäusen“, das sind die Jüngsten bei den Garden, sind vier Jungen neu ins Training eingestiegen. Zehn Trainerinnen und Assistenten helfen, Figuren und Choreographien einzuüben, und eine der Garden soll wieder auf Tournee gehen und an Turnieren teilnehmen, das berichtete Villbusch ebenso.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare