Sogar der Körbecker Karnevalsprinz ging in Entenhausen in den Kindergarten

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In Entenhausen – Kinder- und Familienzentrum in Körbecke – steht das Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums. Die Kinder freuen sich. Auf dem Bild sind sie mit den Team-Mitgliedern Kati Guthoff, Anina Frische, John Marschall und Christine Peitzmann (von links) zu sehe n.

Körbecke. „Wir leben die bunte Vielfalt.“ Das sagt Christiane Panke-Wulf, die Leiterin des Kinder- und Familienzentrums Entenhausen, das vor 25 Jahren seine Pforten öffnete.  

Kindern eine gute Basis geben, damit sie frohgemut und selbstsicher in die Welt gehen – dieser Gedanke steckt hinter dem Leitbild: „Mensch begegnet Mensch in gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Achtung“. Alle im Haus freuen sich über das Jubiläum, das das ganze Jahr über in den Mittelpunkt des Geschehens rückt – auch in der fünften Jahreszeit. Die steht diesmal unter dem Motto „Dinos und Drachen erobern den Kindergarten“. Was die Kinder besonders spannend finden: Roman I. (Aßhoff) ,der in der aktuellen Session als Körbecker Prinz den Jöppel schwingt, ist ein „Entenhausener“ der ersten Stunde. Auch das muss kräftig gefeiert werden. Ihr Silbernes begehen ebenfalls Christiane Panke-Wulf, Barbara Gerke, Christine Peitzmann, Ursula Olschewski und Dorothee Rech, die vom ersten Tag an zum Team gehören. „Das ist die alte Garde“, meint die Leiterin schmunzelnd.

 Sie erinnert sich noch gut an den Einzug: Erst kurz vor dem Termin seien die Möbel geliefert worden. Um rechtzeitig fertig zu werden, sei es erforderlich gewesen, buchstäblich bis zu letzten Minute im Großeinsatz zu arbeiten – auch am Feiertag. Denn am 4. Oktober sollten die kleinen Bewohner von Entenhausen eintreffen. „Das war knapp, aber alle haben angepackt, und wir haben es geschafft“, erzählt die Leiterin. Tagesstätten-Plätze bereit gestellt Denkt sie an die Anfänge, dann fällt ihr auch ein, dass Entenhausen als erste Einrichtung am Möhnesee Tagesstätten-Plätze bereitstellte. „Uns war schnell klar, dass diese Entwicklung auf uns zukommt“, geht sie auf die damalige Diskussion und auf kritische Stimmen ein, ein solches Angebot sei doch in einer ländlichen Region nicht nötig. Schon wenig später zeigte sich, wie groß der Bedarf war. 

In Entenhausen wird das Miteinander groß geschrieben. „Bei uns ist jeder willkommen“, bringt es Christiane Panke-Wulf auf den Punkt. So ist es auch bei Festen, Feiern und anderen Veranstaltungen – zum Beispiel beim Frühlings-Frühstück, das in Kürze ansteht und zu dem sich jeder, der Lust hat, eingeladen fühlen darf. In großer Runde schmeckt es schließlich am besten. Im Rahmen des Jubiläums ist zudem ein Sponsorenlauf angesetzt: Die kleinen Sportler gehen an den Start und bitten Spender für jede Runde um einen Obolus. Für die Eltern steht ein Kochabend auf dem Programm. Die Zubereitung der Mahlzeit und das gemeinsame Essen dienen dem gegenseitigen Kennenlernen. Im September steigt zum Abschluss das große Jubiläumsfest. Die Planungen laufen und beziehen sowohl eine Hüpfburg als auch eine Schokokuss-Schleuder sowie Musik ein. In Entenhausen fühlen sich 62 Kinder in drei Gruppen rundum wohl. Das jüngste hat gerade Geburtstag gefeiert und ist zwei geworden, die ältesten kommen im Sommer in die Schule. 

Die Trägerschaft liegt bei der gemeinnützigen Gesellschaft Pari Aktiv mit dem Gedanken des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes: offen, vielfältig, tolerant, gegründet auf der Idee der sozialen Gerechtigkeit.

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