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Karneval in Stockum: Luftpumpen „in concert“

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Für die einen ist nur eine gewöhnliche Luftpumpe, die anderen, die vom Tambourkorps Stockum, verwenden sie als vollwertiges Musikinstrument.
Für die einen ist nur eine gewöhnliche Luftpumpe, die anderen, die vom Tambourkorps Stockum, verwenden sie als vollwertiges Musikinstrument. © Brüggestraße

Stockum -  Da kam wieder ordentlich Druck auf den Kessel: Die Stockumer Jecken stellten bei ihrer Kappensitzung ganz munter die proppenvolle Jakobus-Schützenhalle auf den Kopf.

Und alle waren sie wieder mit dabei: Die Dorftrottels, die „Moonlights“, die nicht mehr ganz so junge Jugend mit den „Superstars“, Ute, Schnute, Kasimir und ihre Freunde, die quirligen Tanzgruppen der Körbecker Karnevalsgesellschaft, die Körbecker mit Dreigestirn, Elferrat und großem närrischen Tross und alle Stockumer mit viel Spaß’ an der Freud’.

Und dann noch diese Truppe:Das Tambourkorps legte einen Auftritt hin, dass die Freudentränen nur so flossen. Wer hätte gedacht, wie schön man mit Luftpumpen musizieren kann!

Helena Eickelmann dirigierte den Spaß, und die Musiker quietschen und quiekten auf den kleinen und großen Pumpen, dass man sich fragte, wann so eine Besetzung mal Einzug in die Konzertsäle hält. Die „Moonlights“ fegten mit den schönsten Hits der 80er durch die Halle: So neu ist sie nicht mehr, die deutsche Welle, aber Codo düst noch immer im Sauseschritt, und Nenas 99 Luftballons hatten noch reichlich Luft für eine echt ulkige Nummer, Spider Murphy’s Skandal im Sperrbezirk gab’s gleich mit dazu.

Die Wellen der Begeisterung schlugen wieder hoch, schräge Castingshows und flotte Tanzeinlagen sorgten außerdem für fröhliche Gesichter. „Stockum, Helau!“, das riefen die Jecken im Saal zum Dank ohne Unterlass. Durchs Programm führten Ute Neumann und Jens Mühlenschulte führten durchs Programm, und anschließend zogen alle wieder kreuz und quer durch die Halle: Polonaise! 

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