Letzter Vorfall nur zwei Wochen her

Antisemitismus am Bahnhof: Möhneseer (56) erneut festgenommen - Bundespolizei ermittelt

Die Bundespolizei ermittelt schon wieder gegen einen 56-jährigen Mann aus Möhnesee.
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Die Bundespolizei ermittelt schon wieder gegen einen 56-jährigen Mann aus Möhnesee.

Erst vor weniger als zwei Wochen wurde er von den Beamten festgenommen, jetzt ermittelt die Bundespolizei schon wieder gegen einen 56-jährigen Mann aus Möhnesee – erneut wegen judenfeindlicher Äußerungen.

Der russische Staatsangehörige fiel am Dienstagabend gegen 19 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof auf, weil er nach Zeugenaussagen mehrere Personen belästigt und zum Teil sogar bedrängt haben soll.

Als die Bundespolizisten ihn überprüften, schrie er laut Polizeibericht mehrmals lautstark „Fuck Juden“, ballte seine Faust und „führte eine Angriffsbewegung in Richtung eines Bundespolizisten aus“.

Möhneseer am Bahnhof festgenommen: Polizei setzt Body-Cams ein

Daraufhin schalteten die Einsatzkräfte ihre Body-Cams ein. Diese sichtbar getragenen Videokameras werden zur Dokumentation des Geschehens genutzt.

Möhneseer am Bahnhof festgenommen: Mann war alkoholisiert

Die Beamten brachten den alkoholisierten Russen zur Wache, wo er die Anwesenden beleidigte und erneut volksverhetzende Inhalte äußerte. Er wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Gegen den polizeibekannten Mann, der in Möhnesee gemeldet ist, leitete die Bundespolizei erneut ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung und Widerstands ein.

Anfang Oktober war es der gleiche Tatort: Der 56-Jährige beleidigte am Hauptbahnhof in Dortmund einen Passanten auf antisemitische Weise unter anderem als „scheiß Jude“ und griff ihn mit einer abgeschlagenen Glasflasche an. Das 49-jährige Opfer aus Lünen konnte die Attacke jedoch abwehren und den Möhneseer umhauen.

Zeugen trennten die Männer, sodass der Tatverdächtige nach der lautstarken Auseinandersetzung festgenommen werden konnte. Der Vorfall ereignete sich damals gegen 23.30 Uhr an einem Taxistand.

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