Ein "Küken-Prinz" für Berlingsen

Berlingsen - Multi-Kulti und Migrationshintergrund – sowas gibt’s auch im Karneval, und die Willkommenskultur, sie ist in Berlingsen sprichwörtlich. Andernorts natürlich auch, wie sich zeigen wird.

Ein Versuch, das alles zu sortieren: Die Karnevalsfreunde Berlingsen (KFB) drücken in diesem Jahr Hendrik Bömer den Jöppel in die Hand. Der neue Prinz ist Berlingser und passend schräg drauf, um als echte Frohnatur im Karneval zu regieren. Gelernt hat er den ganzen Unfug bei den „Hannebummels“ – die Körbecker Karnevalstruppe hat der neue Prinz 2005 mitgegründet, und ihren Wagen baut die Truppe seither immer auf dem Hof Bömer in Berlingsen. Der „Adju“ ist auch ein „Hannebummel“, feiert in Körbecke, baut in Berlingsen mit und stammt aus Delecke: Benedikt Dietz trägt die zweitgrößte Mütze im Berlingser Karneval. 

Zurück zum Prinzen: In einem anderen Leben wird er im Ort als „Herr der Küken“ gehandelt. „Und die bringen ihm dann viele Mäuse ein“, frotzelten die Jecken. Ebenso: „Ob Prinz Hendrik bei soviel Hühnern noch eine Prinzessin braucht?“ „Definitiv ja!“, sagt der Prinz dazu. Aber er wird warten müssen, denn die Prinzessin, sie wird erst noch gebacken: Vorstellung ist bei der Prunksitzung der Berlingser Jecken – und die feiern nicht mehr in Berlingsen, sondern in Echtrop. Im Bürgertreff, am 18. Februar ab 19.11 Uhr.

Alles klar? Dann geht’s mit Volldampf in die KFB-Session, und die ist für diese Jecken eine besondere: Holger Flocke und Heike Zabel waren vor zehn Jahren Prinz und Prinzessin, Christian „Altus“ Altenähr war „Adju“. Vor 25 Jahren bewachten sie den Jöppel: August Beumer als Prinz, Elisabeth Brinkbäumer als Prinzessin und Udo Richardt als Adju. J brü

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