Haus des Gastes als Haus der Generationen

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Der Kindergarten "Flohzirkus" wird sich im Haus des Gastes künftig noch weiter ausbreiten.

Körbecke – Das Haus des Gastes entwickelt sich mehr und mehr zu einer zentralen Anlaufstelle für die ganz Kleinen. Der Kindergarten „Flohzirkus“ etabliert sich mehr und mehr, die Bauarbeiten zur Unterbringung einer zweiten Gruppe stehen kurz bevor, und zudem laufen längst die Überlegungen, wie zum Kindergartenjahr 2019/2020 eine dritte Gruppe im HdG untergebracht werden kann.

Das Ganze im Rahmen einer endgültigen Lösung, betonte Bürgermeister Hans Dicke gegenüber dem Anzeiger. Deshalb sei der Begriff Provisorium nicht ganz passend, auch wenn er anfangs verwendet wurde. 

Wie das Haus des Gastes mit Blick auf einen Kindergarten mit drei Gruppen und die anderen Nutzungen gestaltet werden kann, darüber hat sich das Architekturbüro „Anding Planwerk“ aus Witten bereits Gedanken gemacht. 

Diesen Skizzen zufolge bekommt die Krabbelgruppe im Untergeschoss des HdG den Bereich des früheren Touristik-Büros. Die drei Kindergartengruppen kämen allesamt demnach in den südlichen Teil im Hauptgeschoss, insbesondere in dem Bereich, in dem sich früher die Gaststätte „Zur alten Brennerei“ befunden hat. 

Im HdG sind daneben allerdings zumindest derzeit noch andere Nutzungen untergebracht, insbesondere beherbergt der große Saal aktuell die Mensa der Möhnesee-Schule. Demgegenüber könnte es dem Architekturbüro zufolge eine Lösung sein, hier die Bibliothek unterzubringen und die Mensa im nördlichen Gebäudetrakt. 

Dies alles ist aber noch offen, insbesondere ist die Grundsatzfrage noch ungeklärt, ob für die Mensa nicht doch ein Neubau errichtet wird. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Vereine und Generationen wurde deshalb einmütig beschlossen, dass die weiteren Planungen für die Einrichtung des dreigruppigen Kindergartens und die sonstige Gestaltung des HdG mit oder ohne Mensa in einer gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses und des Bauausschusses erörtert werden soll. 

Käme es in etwa zu der Entwicklung die sich inzwischen abzeichnet, egal ob mit oder ohne Mensa, müssten die Einwohner sich in einem Punkt jedenfalls nicht groß umgewöhnen. Nur dass die Abkürzung „HdG“ dann nicht mehr für „Haus des Gastes“ steht, sondern für „Haus der Generationen“.

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