Haus des Gastes: Mensa räumt den Platz für den „Flohzirkus“

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Viele verschiedene Nutzungen plus ein Kindergarten: Das  Haus des Gastes soll weiter entwickelt werden, die Mensa macht der Kita Platz.

Möhnesee – Eine Schlinge des Gordischen Knotens namens Haus des Gastes ist gelöst, und schon eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Mit dem mit großer Mehrheit gefassten Beschluss, für die Mensa einen Neubau zu präferieren, und sie jedenfalls nicht im Untergeschoss des HdG unterzubringen, ist der Weg frei für die Fertigstellung des Kindergartens Flohzirkus. Eine dritte Gruppe ist dringend einzurichten, zudem fehlt es noch an den Büro- und Sozialräumen für das Erzieherteam. Für diese Erweiterung muss der große Saal des HdG einbezogen werden.

Verbunden ist dem Beschluss auch, dass die bisherigen Nutzungen im HdG wie Gymnastikraum, Bücherei und Musiketage wie gehabt bestehen bleiben. Wenn der Umbau für die weitere Einrichtung des Kindergartens losgeht, muss allerdings für die Mensa der Möhnesee-Schule ein neues Provisorium gefunden werden, bis die endgültige Lösung steht. 

Um sich ein Bild zu machen, haben sich Vertreter aus Politik und Verwaltung die Mensa-Neubauten in Bad Sassendorf und Lippetal angeschaut, berichtete Uwe Gronert (Grüne) in der Ratssitzung, der als Vorsitzender die gemeinsame Sitzung von Bauausschuss und Schulausschuss am Mittwoch geleitet hatte. Nach der Besichtigung dieser beiden Mensen hätten sich beide Seiten in ihrem Standpunkt bestätigt gesehen, also einerseits die Befürworter eines Neubaus und andererseits die Verfechter einer Unterbringung der Mensa im HdG. 

Für den Beschluss, für die Mensa das Grundstück des alten Schwimmbades zu präferieren, stimmte im Rat eine große Mehrheit aus den Reihen von CDU und SPD. Gegen diesen Beschluss stimmten die zwei anwesenden Mitglieder der Grünen, und zwei der vier anwesenden Mitglieder der BG. Zwei BG-Mitglieder und ein CDU-Mitglied enthielten sich der Stimme. 

Mit dem Beschluss ist jedoch keineswegs festgeschrieben, dass ein Neubau für die Mensa auf dem Schwimmbadgelände tatsächlich kommt. Geprüft werden soll laut Beschluss auch, ob für die Mensa das bestehende, 1969 erbaute Gebäude des Schwimmbads umgenutzt werden kann; außerdem soll für den Neubau der Mensa eine preisgünstigere bauliche Lösung geprüft werden, die eine Nutzung als Ausgaben-Mensa in zwei Schichten und eine mögliche Zusatznutzung für Veranstaltungen der Schulen oder Vereine beinhaltet. 

Nachgedacht wird bei Politik und Verwaltung zudem darüber, die Mensa für den Übergang parallel zur bestehenden Nutzung provisorisch in einem der anderen HdG-Bereiche unterzubringen, das könnte zum Beispiel die Musiketage sein.

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