„Moralische Bedenken“

Hähnchenmast: Junge Union lehnt geplanten Stall in Möhnesee ab

In Berlingsen sollen zwei Hähnchenmastställe gebaut werden.
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In Berlingsen sollen zwei Hähnchenmastställe gebaut werden.

Der Plan, in Berlingsen Mastställe für bis zu 80 000 Hähnchen zu bauen, stößt bei der Nachwuchspartei der CDU Möhnesee auf Ablehnung.

Die Junge Union (JU) will die moralische Dimension der Entscheidung in Erinnerung rufen: „Ein solcher Mastbetrieb ist gegen den seit Jahren andauernden Trend, die Tierhaltung und den Tierschutz zu verbessern. Massentierhaltungsanlagen wie diese sollten der Vergangenheit angehören und in Möhnesee nicht die Zukunft darstellen“, sagt der heimische JU-Chef Cedric Mester.

„,Große Bauchschmerzen‘ der SPD und FDP reichen nicht aus, um einen solchen Bau in fernen Jahren mit gutem Gewissen anschauen zu können und ihre Zustimmung zu rechtfertigen. Vielmehr sollten bewusst Landwirte gefördert werden, die auf bessere Tierhaltung setzen“, ergänzt der Vorsitzende.

Hähnchenmast: „Passt nicht“

Die Gemeinde Möhnesee werbe mit Tourismus, Erholung und erlebbarer Natur. „Dazu passen keine 80 000 Hähnchen auf engem Raum zwischen Erdbeerfeld und Radweg. Nicht allein bauplanerische, sondern auch moralische Bedenken sollten die Haltung der Gemeinde in Zukunft zu Naturschutz- und Nachhaltigkeitsthemen antreiben.“

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