Winter-Tourismus

Schnee-Erlebnis am Möhnesee: Parkplätze gut ausgelastet, Verkehrschaos bleibt aus

Gut sichtbar sollen große Banner Ausflügler davon abhalten, am Möhnesee den Schnee zu erleben.  Im Bild Rolf Bell vom Ordungsdienst der Gemeinde.
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Gut sichtbar sollen große Banner Ausflügler davon abhalten, am Möhnesee den Schnee zu erleben. Im Bild Rolf Bell vom Ordungsdienst der Gemeinde.

Das befürchtete Chaos blieb aus am Wochenende, genau so wie die erwartete bildschöne Winter-Wunder-Landschaft: An der Sperrmauer, am Torhaus und am Weg zum Aussichtsturm seien die Parkplätze sehr gut ausgelastet gewesen, aber der große Ansturm an Leuten, die unbedingt am Möhnesee durch den tiefen Schnee stapfen wollten, der blieb aus.

Möhnesee - Bürgermeisterin Maria Moritz zog am Sonntagmittag dieses Fazit: „Wir waren vorbereitet und wir sind weiter mit allen Diensten in Bereitschaft. Uns allen war wichtig, Besucher von außerhalb so gut wie möglich fern zu halten vom See, dafür zu sorgen, dass wir kein Chaos auf den Straßen haben, dass nicht wild alles zugeparkt wird, dass vor allem die Rettungswege frei bleiben.“

Große Banner waren am Freitagabend an bekannten „Einflugschneisen“ überall im Gemeindegebiet aufgehängt worden. „Keine freien Parkplätze“, stand darauf zu lesen – diese ungewöhnliche Aktion sollte Ausflügler schon frühzeitig von der Fahrt bis zum Seeufer abhalten.

Der Ordnungsdienst war am Samstag und Sonntag den ganzen Tag unterwegs, um Parkverstöße zu ahnden und auf Besonderheiten zu achten. „Es ist wenig los“, das stellte Rolf Bell schon frühmorgens am Samstag fest – der Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte den Anzeiger mitgenommen auf eine fast zweistündige Tour rund um den See und an die Stellen, wo immer wieder wichtige Zufahrten und Rettungswege zugeparkt werden. Die Kontrollfahrten wurden am Sonntag fortgesetzt, auch ein Abschleppdienst blieb in Bereitschaft: „Wir lassen konsequent abschleppen“, das hatte Maria Moritz kurz vor dem Wochenende angekündigt: „Bilder wie im Sommer mit völlig verstopften Straßen, die wollen wir nicht wieder haben.“

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