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Lücke im Uferrandweg wird gestopft

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Von: Ludger Tenberge

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Autos, Fußgänger und Radfahrer müssen sich bislang auf der recht schmalen Neuhäuser Forststraße aneinander vorbei quetschen, Fällarbeiten als Vorbereitung für den Bau eines Geh- und Radweges wurden bereits vorgenommen.
Autos, Fußgänger und Radfahrer müssen sich bislang auf der recht schmalen Neuhäuser Forststraße aneinander vorbei quetschen, Fällarbeiten als Vorbereitung für den Bau eines Geh- und Radweges wurden bereits vorgenommen. © Peter Dahm

Fast lückenlos können Radfahrer und Fußgänger den Möhnesee inzwischen auf eigenen Wegen umrunden. Auf dem Abschnitt entlang der Neuhäuser Forststraße zwischen Stockumer Damm und der Abzweigung Kanzelbrücke ist dies bisher jedoch nicht der Fall. Dabei kommt es gerade auf diesem Abschnitt wegen der recht schmalen und kurvigen Straße zwischen Autos, Radlern und Fußgängern schnell einmal zu brenzligen Situationen. Aber: Abhilfe ist in Sicht, In der nächsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschuss steht der Lückenschluss zwischen der Abzweigung Kanzelbrücke und Stockumer Damm auf der Tagesordnung.

Möhnesee – Nach den Vorberatungen im vorigen Jahr liegt inzwischen ein Zuwendungsbescheid über gut 680 000 Euro vor, berichtet die Verwaltung in der Vorlage. Erforderliche Baumfällarbeiten haben demnach ebenfalls bereits stattgefunden. Gemäß Beschlussvorschlag sollen die weiteren Arbeiten als nächstes ausgeschrieben und dann umgesetzt werden.

Aufgrund der bisherigen Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßen-NRW soll der Geh- und Radweg für den Lückenschluss im Zuge der bevorstehenden Sanierung des Stockumer Damms (L 857) erfolgen. Zudem will die Gemeinde während der Bauarbeiten auch eine Druckrohrleitung für die Schmutzwasserentsorgung der anliegenden Grundstücke verlegen. Ergänzend werden die entsprechenden Versorger Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegen.

Kleine Rechenaufgabe für die Finanzverwaltung: Die bisher veranschlagten Gelder reichen für die Finanzierung nicht aus. Um rund 147 000 Euro teurer wird der Geh- und Radweg unter anderem, weil zusätzlich ein Stabgitterzaun gebaut werden soll. Der habe sich im Rahmen der Planfortschreibung als erforderlich herausgestellt, berichtet die Verwaltung. Eine Kostenkorrektur, die einen Mehraufwand von 22 000 Euro bedeutet, hat sich zudem bei der Druckrohrleitung ergeben. Die Kosten für das Leerrohr waren zunächst im Förderantrag berücksichtigt worden, der Bau von gemeindlichen Kanalisationsanlagen ist aber nicht förderfähig. Kompensiert werden sollen die Mehrausgaben durch Umschichtung von einer anderen Maßnahme, die 2023 neu veranschlagt wird. Die Auftragsvergabe soll im Mai im Haupt- und Finanzausschuss erfolgen, anhand der Angebotspreise könnten die Kosten dann genauer benannt werden.

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