Gasnetz für Theiningsen ist offiziell eröffnet

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Bürgermeister Hans Dicke nahm das Gasnetz für Theiningsen, unterstützt durch Jürgen Höttecke (links) und Ralf Kotewitsch von der Westnetz in Betrieb.

Theiningsen – Der Füllstand in so manchem Gastank ging schon arg zur Neige, so gesehen sind die Arbeiten für den Ausbau des Gasnetzes in Theinigsen gerade noch rechtzeitig fertig geworden. 19 von 25 möglichen Hausanschlüssen wurden in Sachen Gas realisiert, am Montag nahmen Bürgermeister Hans Dicke sowie Jürgen Höttecke und Ralf Kotewitsch, beide Netzplaner bei der Innogy-Tochter Westnetz GmbH, das Gasnetz offiziell in Betrieb.

Herangeführt wird das Gas über eine neu erstellte Versorgungsleitung von Wippringsen aus, für den Bau des 3,9 Kilometer langen Rohrnetzes für Theiningsen hat Innogy rund 700 000 Euro investiert. Genutzt wird für die Erweiterung des Gasnetzes der Ausbau des Glasfasernetzes. 

An dieses Breitbandnetz für die Internetversorgung werden in Theiningsen nach aktuellem Stand 22 von 25 potenziellen Anschlüssen realisiert. Umgesetzt werden muss noch der Bau der Glasfaserleitung von Röllingsen aus, um Theiningsen an die Backbone-Leitung anzuschließen. 

Der Ausbau der Breitbandversorgung soll auch in den anderen Orstteilen der Gemeinde genutzt werden, um parallel das Gasnetz zu ergänzen. Nächste Maßnahmen sind ein weiterer Ausbau des Gasnetzes in Wippringen und der Bau von Ortsnetzen in Echtrop und Ellingsen. 

Ebenso steht für das Südufer der Bau eines Gasnetzes auf der Agenda, dies dürfte aber frühestens Ende nächsten Jahres anlaufen. Insgesamt sollen in diese Maßnahmen inklusive Theiningsen drei Millionen Euro investiert werden, so Innogy. 

Sind all diese Vorhaben umgesetzt, verfügen bis auf Neuhaus und Brüllingsen alle Ortsteile der Gemeinde über einen Anschluss an das Gasnetz. Neuhaus allerdings ist zu abgelegen, Brüllingsen wiederum verfügt über ein Nahwärmenetz, weshalb hier das Interesse an Gasanschlüssen gering ist. 

Die Bestrebungen für den Ausbau der Infrastruktur wurden von Bürgermeister Hans Dicke ausdrücklich gelobt. Die Gemeinde nehme den Wunsch vieler Einwohner nach einem Gasanschluss ernst. Förderlich für die gute Zuasammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Energieversorger sei der Umstand, dass die Gemeinde erst vor kurzem den Gaskonzessionsvertrag mit der Innogy verlängert hat, berichtete Jürgen Höttecke. 

Dass die Zusammenarbeit gut funktioniert, habe sich auch in Theiningsen gezeigt, und dies gelte auch seitens der Bevölkerug von Ort, berichtete Höttecke. Die Arbeiter des Bautrupps wurden ganz selbstverständlich ebenfalls zum Schützenfest eingeladen um mitzufeiern.

Der Energieversorger Innogy

Der Energie versorger Innogy SE ist in 16 europäischen Ländern aktiv und kam 2017 auf einen Umsatz von 43 Millionen Euro. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören die Erneuerbaren Energien, die Versorgung der Kunden mit Strom oder Gas sowie der Betrieb und der Bau von Versorgungsnetzen und Infrastruktur. 

Im Kreis Soest setzt Innogy die Tochter Westnetz GmbH zudem den Ausbau des Glasfasernetzes um. Von den Dienstleistungen profitieren nach Angaben von Innogy mehr als 22 Millionen Kunden. 

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