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Ballenpresse und Feld am Bismarckturm in Flammen: Brandursache steht fest

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Eine Ballenpresse wurde Opfer der Flammen.

Möhnesee - In der Nähe des Bismarckturms musste die Feuerwehr Möhnesee am Mittwoch stundenlang einen Großbrand bekämpfen. Eine Ballenpresse brannte komplett ab, ein Feld stand auf mehreren Hektar in Flammen. Bereits am Nachmittag konnte eine Brandursache ermittelt werden.

Auf einem Feld am Haarweg beim Bismarckturm war gegen 11.30 Uhr eine Ballenpresse in Brand geraten. Das Feuer griff schnell auf das Stoppelfeld und mehrere Strohballen über. Windböen trieben die Flammen in hohem Tempo voran.

Mit einem Traktor war eine Brandschneise gezogen worden, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Dieses Vorhaben gelang. Unter Atemschutz und mit hohem Schaumeinsatz hatten die Einsatzkräfte den Brand der Ballenpresse zwar schnell unter Kontrolle. Doch die Flammen im Innern der Maschine loderten immer wieder auf. Das machte die Löscharbeiten langwierig und bei den hohen Außentemperaturen von mehr als 35 Grad sehr kräftezehrend. Immerhin: Der südlich ziehende Rauch galt zu keinem Zeitpunkt als Gefahr für die Bevölkerung. 

Großeinsatz für Feuerwehr Möhnesee: Ballenpresse und trockenes Feld in Vollbrand

Das abgemähte Stoppelfeld brannte südlich des Haarwegs großflächig auf mehreren Hektar ab. Die Trockenheit der letzten Wochen und der böige Wind seien keine gute Kombination für die Feuerwehr gewesen, erklärte Pressesprecher Christoph Rademacher. Eine weitere Herausforderung: Viele brennende Strohballen, die die Presse zuvor gefertigt hatte, mussten aufwändig auseinandergezogen und immer wieder gelöscht werden.

Untere Wasserbehörde kontrolliert Erdreich

Nachdem die Brände gelöscht waren, wurde das gesamte Feld mit Unterstützung eines Landwirtes umgegraben. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Soest untersuchte den Boden vor Ort. Zwar sei der sogenannte Mehrbereichsschaum, mit dem die Ballenpresse gelöscht worden war, für die Umwelt keine Gefährdung. Jedoch muss untersucht werden, ob ausgelaufenes Hydrauliköl der Maschine eine Grundwassergefährdung verursacht haben könnte.

Nicht nur wegen der Windanfälligkeit war die Lage der Einsatzstelle denkbar ungünstig. Über mehrere hundert Meter mussten Schlauchleitungen zum Haarweg gelegt werden, um Löschwasser aus Hydranten zum Brandort zu fördern.

Was den Brand auslöste

Brandursache soll ersten Erkenntnissen zufolge ein technischer Defekt an der Ballenpresse gewesen sein. Der Haarweg war bis kurz nach 15 Uhr gesperrt. Es gab keine Verletzten. 

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